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Die Fünft- und Sechstklässler des MCG und Diakonin Katrin Wolter (rechts) erleben einen Kindergottesdienst mit musikalischen Darbietungen und einer kleinen Schauspieleinlage. Nach dem Gottesdienst verkaufen die Zehntklässler frisch gebackene Waffeln (siehe Bildergalerie).

Die Fünft- und Sechstklässler des MCG und Diakonin Katrin Wolter (rechts) erleben einen Kindergottesdienst mit musikalischen Darbietungen und einer kleinen Schauspieleinlage. Nach dem Gottesdienst verkaufen die Zehntklässler frisch gebackene Waffeln (siehe Bildergalerie).
© Ingo Rodriguez

Gehrden

Gymnasiasten überbringen jüngeren Mitschülern Weihnachtsbotschaft

Jugendliche aus dem zehnten Jahrgang des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) haben beim traditionellen Weihnachtsgottesdienst der Schule ihren jüngeren Mitschülern den Sinn des Weihnachtsfestes erklärt. Anschließend wurden den Fünft- und Sechstklässlern Waffeln verkauft – für einen guten Zweck.

Gehrden.  Was bedeutet Weihnachten? Warum feiern wir dieses Fest? Und warum gibt es Geschenke? Mit diesen und ähnlichen Fragen haben sich rund 200 Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums (MCG) beim traditionellen Weihnachtsgottesdienst der Schule beschäftigt – und gemeinsam Antworten gesucht. „Diese Aktion gibt es schon seit mehr als zehn Jahren“, sagte Diakonin Katrin Wolter vom Kirchenkreis Ronnenberg unmittelbar vor dem Auftakt in der katholischen St.-Bonifatiuskirche.

Wolter hatte sich in den vergangenen Wochen viermal mit 17 Zehntklässlern des MCG getroffen, um den Kindergottesdienst für die rund 180 Fünft- und Sechtsklässler des Gymnasiums vorzubereiten. „Es ist eine ökumenische Aktion mit Beteiligung der katholischen Kirche und Jugendlichen aus einem evangelischen sowie einem katholischen Religionskurs“, sagte Wolter. Eingebunden waren aber auch die Religionslehrer des MCG.

Um die Bedeutung und den Sinn des christlichen Festes zu erklären, hatten die Jugendlichen unter anderem eine kleine Schauspieleinlage und einen Einspielfilm vorbereitet. Die Zehntklässler wollten ihre jüngeren Mitschüler aber keineswegs belehren, sondern viel mehr noch einmal die Geburt von Jesus Christus als Ursprung des Heiligabends in Erinnerung rufen. Im Einspielfilm verrieten Gehrdener Bürger ihre ganz persönliche Ansicht über die Bedeutung der Festtage. Auf dem Programm stand aber auch Livemusik. Die Zehntklässler hatten für den Kindergottesdienst extra eine kleine Band gegründet, um gemeinsam mit ihrem jungen Publikum instrumental begleitete Weihnachtslieder zu singen. Die jüngeren Mitschüler wiederum hatten im Religionsunterricht Fürbitten vorbereitet.

Nach dem Gottesdienst strömten die Fünft- und Sechtsklässler dann scharenweise in das benachbarte Gemeindehaus. Dort servierten weitere Zehntklässler aus dem Gottesdiensteam frisch gebackene Mandeln mit Puderzucker. „Die Erlöse aus dem Waffelverkauf kommen dem Kinderhospiz Löwenherz zugute“, hatten die jungen Gottesdienstbesucher zuvor von den älteren Mitschülern erfahren.

Von Ingo Rodriguez


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Gehrden ist ...

  • ... eine Stadt im Calenberger Land mit knapp 15.000 Einwohnern
  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
  • ... ein Paradies für Spaziergänger
  • ... Ausgrabungsort einer ehemaligen germanischen Siedlung
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