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Region Gehrden Nachrichten Lemmier Kindergarten soll bleiben
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14:24 29.08.2018
Den Lemmier Kindergarten besuchen zurzeit 27 Kinder. Quelle: Marcel Sacha
Lemmie

Der Kindergarten im Lemmie ist aus jetziger Sicht nicht von einer Schließung bedroht. Von den 25 Kindergartenplätzen sind nur zwei zurzeit frei, von den fünf Krippenplätzen ist einer unbelegt. Trotzdem gibt es immer wieder Bedenken seitens einiger Bürger, dass die Einrichtung geschlossen werden könnte.

„Die Frage stellt sich gerade nicht“, sagte die zuständige Fachbereichsleiterin der Stadt Gehrden, Britta Häupl. Der Ortsrat Lemmie hatte die Verwaltung um einen Bericht zur Zukunft des Kindergartens gebeten. In einer Ortsratssitzung im Februar fragte ein Bürger, ob es Überlegungen gebe, die Einrichtung zu schließen. Daraufhin beschloss der Ortsrat, die Verwaltung zu fragen.

Zurzeit gibt es eine Kleingruppe mit zehn Kindergartenkindern und eine altersübergreifende Gruppe mit fünf Krippenkindern und 15 Kindergartenkindern. Aktuell seien noch ein Krippenplatz und zwei Kindergartenplätze zu vergeben, teilte die Verwaltung mit. „Der Bericht ist eine Momentaufnahme. Wie sich die Situation entwickelt, kann man nicht sagen“, sagte Häupl.

Im Bericht ist zu lesen: „In der Zeit von August 2017 bis zum Ende Juli 2018 sind in Lemmie fünf Kinder geboren worden. Sollten diese Kinder den Kindergarten in Lemmie besuchen, dann wir die jetzige Gruppenstruktur erst einmal beibehalten werden können. Sollten Eltern sich aber für eine Kindertagesstätte in der Kernstadt entscheiden, wird die Kindertagesstätte in Lemmie mittelfristig mit einer Gruppe geführt werden müssen.“ Das sei allerdings nur eine Überlegung – es könnten ja auch Familien mit kleinen Kindern nach Lemmie ziehen, sagte Häupl.

Für Eltern aus der Gehrdener Kernstadt sei die Einrichtung in Lemmie aufgrund ihrer Lage nicht besonders attraktiv, schreibt die Verwaltung. Auch hätten etliche Flüchtlingskinder zuletzt die Kita besucht, welche nun allerdings in die Schule gehen. In der Kernstadt sind alle Kindergartenplätze belegt, auf der Warteliste steht allerdings auch kein Kind. Freie Plätze gibt es nur in Lemmie, Northen und Leveste II.

Lemmies Ortsbürgermeister Hilmar Rump glaubt ebenfalls nicht an eine Schließung des Kindergartens. „Es wurde ja vor einigen Jahren erst in die Einrichtung investiert“, stellte er fest. In Gefahr ist der Kindergarten-Standort Lemmie die nächsten Jahre daher wohl nicht, allen Gerüchten zum Trotz.

Von Elena Everding

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