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Region Gehrden Nachrichten Stadt lässt nicht mehr standsichere Bäume fällen
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14:12 07.10.2018
Manuel Damm ist mit seinem Team im Einsatz. Quelle: Axel Mewes
Gehrden

Wenn die Schüler des Matthias-Claudius-Gymnasiums nach den Herbstferien wieder in den Pausen das Außengelände betreten, werden sie sich an eine ganz neue Aussicht gewöhnen müssen. Im angrenzenden Waldstück fehlen nämlich einige Bäume.

Die Stadt Gehrden hat diese Maßnahme in Auftrag gegeben. „Vor drei Wochen haben wir an dieser Stelle eine Baumkontrolle vorgenommen“, berichtet Justyna Schmidt von der Stadtverwaltung und betont, dass es sich dabei um keine private Fläche handelt, sondern um eine Fläche, die der Stadt Gehrden gehört. Während der Kontrolle sei festgestellt worden, dass einige Bäume nicht mehr gesund, teilweise auch beschädigt waren. „Die Bäume haben ein zu großes Risiko dargestellt. Es wäre möglich gewesen, dass sie umkippen und dann für die Schüler eine Gefahr bedeuten“, sagt Schmidt und fügt hinzu: „Oberste Priorität hat der Schutz der Menschen. Wir wollen sicherstellen, dass sich niemand verletzt.“

In der vergangenen Woche rückte die Firma Bliemeister aus Garbsen an – mit mehreren Mitarbeitern und mit schweren Geräten. Das Unternehmen hat einen Vertrag mit der Stadt Gehrden. Insgesamt 17 Bäume entfernten die Garbsener Spezialisten. Zu den gefällten Bäumen gehörten Pappeln, Eschen, Buchen und Hainbuchen. Lautstarke Motorsägen-Geräusche waren weit über das Schulgelände hinaus zu vernehmen. Daher ist es auch kein Zufall, dass die Baumfällarbeiten aktuell in den Herbstferien stattfinden. „Für das Schulleben wäre das sonst nur störend, dann könnte gar kein Unterricht stattfinden“, erläutert Schmidt.

Wie geht es nun weiter? Noch sind die Arbeiten nicht abgeschlossen. „Wir werden die Baumkontrolle in den Herbstferien abschließen – aber dennoch fortführen und uns weitere Bäume ansehen“, berichtet Schmidt. Für alle Kritiker, die über die Baumfällungen der vergangenen Woche und der nächsten Tage schimpfen, hat die Stadtmitarbeiterin eine Information. Die Stadt sei mit einem Förster in Kontakt. „Der Wald wird verjüngt. Es sind bereits neue Bäume gepflanzt, die nachwachsen und die Lücken füllen.“

Von Stephan Hartung

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