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Den Vorwurf, er werde seiner Moderatorenrolle in der Diskussion über die Zukunft des Grundstückes Steinweg 25 nicht gerecht, weist Bürgermeister Cord Mittendorf zurück.

Den Vorwurf, er werde seiner Moderatorenrolle in der Diskussion über die Zukunft des Grundstückes Steinweg 25 nicht gerecht, weist Bürgermeister Cord Mittendorf zurück.
© Wirausky

Gehrden

Mittendorf weist Vorwürfe der CDU zurück

Gehrdens Bürgermeister will die Kritik, dass er mit seinem Verhalten die Entwicklung am Marktplatz behindere, nicht gelten lassen. Er sei seit Jahren in Gesprächen mit den beteiligten. Auch der Runde Tisch zur Sache sei ein Erfolg gewesen.

Gehrden.  Mit Befremden und Erstaunen hat Bürgermeister Cord Mittendorf auf den Vorwurf des Vorsitzenden der CDU-Fraktion Thomas Spieker reagiert, dass Mittendorf mit seinem Verhalten dazu beitrage, dass der Schandfleck „Bratsch-Haus“ noch weitere Jahrzehnte in der Mitte Gehrdens stehen zu bleiben drohe. 

Das ganze Gegenteil sei der Fall. Er habe seit seinem Amtsantritt diverse Gespräche mit den Beteiligten und der Politik geführt, um in der Sache „Steinweg 25“ voranzukommen und eine einvernehmliche Lösung zu erzielen, sagt Mittendorf. Auch der vor einigen Tagen von Spieker öffentlich gemachte Vorwurf, er käme seiner Moderatorenrolle nicht oder zumindest nicht erfolgreich nach, ist für Mittendorf nicht nachvollziehbar. So wurde zuletzt auf Vorschlag der Bürgerinitiative „Wir sind Gehrden“, den Mittendorf im Übrigen sehr gerne aufgegriffen hat, ein konstruktives Gespräch mit den Beteiligten und Teilen der Politik Ende Januar geführt. „Dieser Runde Tisch hat dafür gesorgt, dass Bewegung in die Sache gekommen ist“, betont Mittendorf. Missverständnisse seien ausgeräumt worden und gleichzeitig sei die Hoffnung geweckt worden, dass in nächster Zeit eine Lösung für das Grundstück „Steinweg 25“ denkbar sei. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Innenstadtsanierung zeitnah fortgeführt werden solle, liege es im besonderen Interesse von Mittendorf, die Angelegenheit nicht auf die lange Bank zu schieben. Die nächsten Schritte seien Beteiligung des Sanierungsbeirates, Unterrichtung des Gehrdener Rates sowie die anschließende Beratung und Beschlussfassung eines dann hoffentlich von einer breiten Mehrheit aller Beteiligten getragenen Bebauungsplanes in den städtischen Gremien.

Von Dirk Wirausky


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Gehrden ist ...

  • ... eine Stadt im Calenberger Land mit knapp 15.000 Einwohnern
  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
  • ... ein Paradies für Spaziergänger
  • ... Ausgrabungsort einer ehemaligen germanischen Siedlung
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