Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Umgestaltung der Kreuzung ist abgeschlossen
Region Gehrden Nachrichten Umgestaltung der Kreuzung ist abgeschlossen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:15 20.02.2019
An der umgestalteten Kreuzung weisen nun mehrere Verkehrsschilder und neue Fahrbahnmarkierungen auf die geänderte Verkehrsführung mit einer sogenannten abknickenden Vorfahrtsstraße hin. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Etwa ein halbes Jahr nach dem Abschluss der baulichen Maßnahmen ist nun die Umgestaltung des Kreuzungsbereiches zwischen der Ronnenberger Straße und der Robert-Bosch-Straße im Norden der Kernstadt komplett abgeschlossen. „Die neuen Verkehrsschilder stehen schon etwas länger, aber die Fahrbahnmarkierungen konnten erst kürzlich bei gutem Wetter aufgebracht werden“, sagt Beate Küchemann von der Gehrdener Stadtverwaltung. Noch bis vor wenigen Wochen hatten Anlieger und Verkehrsteilnehmer Kritik an der unübersichtlichen Verkehrssituation rund um die neu gebaute Verkehrsinsel geäußert. Inzwischen wurden jedoch endlich die bestellten Verkehrsschilder geliefert und aufgestellt. Ebenso wie die frischen Fahrbahnmarkierungen machen sie nun unmissverständlich die geänderte Verkehrsführung mit einer sogenannten abknickenden Vorfahrtsstraße kenntlich. In Richtung Stadtmitte gilt ein Tempo-30-Limit.

Stadt investiert rund 185.000 Euro in Umbau

An der umgestalteten Kreuzung weisen nun neue Verkehrsschilder und Fahrbahnmarkierungen auf die geänderte Verkehrsführung mit abknickender Vorfahrtsstraße hin. Quelle: Ingo Rodriguez

„Es werden jetzt nur noch die provisorischen Halteverbotsschilder gegen fest installierte Zeichen getauscht, die noch nicht geliefert wurden“, sagt Küchemann. Die Stadt hat insgesamt rund 185.000 Euro investiert, um den risikoreichen Verkehrsknotenpunkt am Eingangstor zum Gewerbegebiet Ost und den beiden neuen Wohngebieten am Thiemorgen und Großes Neddernholz zu entschärfen. In dem zuvor überdimensionalen Fahrbahnbereich der Kreuzung zur Robert-Bosch-Straße wurde eine Verkehrsinsel als Querungshilfe für Fußgänger eingebaut. Zuvor hatten Passanten stellenweise eine mehr als 15 Meter lange Strecke zurücklegen müssen, um die Straßenseite zu wechseln. An der Westseite der Ronnenberger Straße wurde zudem der Gehweg bis zur Kreisstraße 231 verlängert – damit dort die beiden Regiobus-Haltestellen besser zu erreichen sind. Weil sich wegen der Verkehrsinsel nun automatisch stellenweise die Fahrbahn verengt, werden dort seitdem auch nicht mehr die Straßenränder komplett zugeparkt. Ein Halteverbot im Einmündungsbereich soll zusätzlich den Verkehrsfluss verbessern. Der gesamte Kreuzungsbereich ist jetzt für Autofahrer deutlich besser einsehbar.

Induktionsspule erleichtert Abbiegen auf Kreisstraße

Bestandteil der Umgestaltung ist aber auch ein neuer technischer Service. „Die neuen Spulen wurden inzwischen auch schon eingebaut“, sagt Küchemann. Um künftig auf der Ronnenberger Straße für Abbieger auf die K 231 die Wartezeiten zu verkürzen, wurde im dortigen Kreuzungsbereich eine Induktionsschleife in der Fahrbahn installiert. Diese erfasst jedes darüber rollende Fahrzeug. Überschreitet ein Abbiegeversuch eine bestimmte Zeitgrenze, wird über die Spule die Fußgängerampel auf der K 231 auf Rot geschaltet, damit Abbieger eine Lücke finden, um sich zügiger auf die Kreisstraße einzufädeln.

Der Weg für den Schwerlastverkehr zum Neubaugebiet ist nun zusätzlich mit großen Piktogrammen und weiteren Hinweistafeln ausgeschildert. Quelle: Ingo Rodriguez

Piktogramme für den Baustellenverkehr

Neue Verkehrsschilder haben seit wenigen Wochen auch im Süden der Kernstadt eine bislang problematische Verkehrssituation entschärft. Inzwischen sorgen aber auf den großen Zufahrtsstraße mehrere Hinweistafeln mit großen Piktogrammen dafür, dass Fahrer von Baustellenfahrzeugen und Schwerlasttransportern den vorgesehenen Weg zum Neubaugebiet Langes Feld III besser finden. Zuvor hatten sich Anlieger des Millöckerweges und der Verdistraße bei der Stadt mehrfach über rechtswidrigen Schwerlastverkehr vor ihren Grundstücken beschwert – Lärm und Dreck inbegriffen. Regelmäßig hatten sich Baustellenfahrzeuge zunächst in das südliche Wohngebiet verirrt und dann durch die schmalen Zufahrten am Ende der beiden Anliegerstraßen gequetscht, um zu dem Neubaugebiet zu gelangen. Dabei war dort die Beschilderung auch bislang schon eindeutig: Für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als dreieinhalb Tonnen sind diese Stellen gesperrt. Doch die Durchfahrtsverbote wurden einfach missachtet – offenbar weil die Lastwagenfahrer nicht den Weg zur extra angelegten Baustraße an der K 231 gefunden hatten. Dass dieser Weg von einem weiteren Schild an der Vivaldistraße schon unmittelbar vor dem Wohngebiet beschrieben wird, blieb oft unbemerkt. Deshalb hat die Stadt nun mehrere große Hinweisschilder mit deutlichen Symbolen aufstellen lassen. „Seitdem habe ich von keinen Beschwerden mehr gehört“, sagt der Stadtsprecher Frank Born.

Bislang hatten sich regelmäßig Schwerlasttransporte zunächst in das Wohngebiet im Süden der Kernstadt verirrt und dann unter anderem durch die schmale Zufahrt am Ende des Millöckerweges gequetscht. Dabei ist diese Stelle für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von mehr als dreieinhalb Tonnen gesperrt. Quelle: Ingo Rodriguez

Von Ingo Rodriguez

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Abschied nach erfolgreichen 16 Jahren: Petra Dobiasch gibt die Spartenleitung beim SV Gehrden ab. Noch gibt es keinen Nachfolger.

19.02.2019

Hilmar Rump verzichtet nach 20 Jahren im Amt auf eine erneute Kandidatur. Der Vorstand des FDP-Ortsverbandes Gehrden hat jetzt nur noch drei Mitglieder.

22.02.2019

Zusätzliche Poller sollen die Tiere bei der Querung vor den Autos schützen. Auch der Krötenzaun an der Lenther Chaussee wird von Naturschützern wieder errichtet.

21.02.2019