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Region Gehrden Nachrichten Die City ist ein Stück Lebensqualität
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00:16 29.09.2018
Peter Lübcke genießt es, in der Fußgängerzone zu flanieren und vor den Läden mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Mit Anja Mühlenbrink (links) und Astrid von Ungern-Sternberg von der Gehrdener Stadtverwaltung tauscht er in deren Mittagspause Neuigkeiten aus. Quelle: Ingo Rodriguez
Gehrden

Als moderner Mann hat Peter Lübcke natürlich auch ein Mobiltelefon. Zu erreichen ist der Vorsitzende des Rates der Stadt aber meist auch ohne technische Hilfsmittel: Vor allem am späten Vormittag ist der 77-jährige CDU-Ratsherr und Leiter des Stadtmuseums regelmäßig und mit großer Wahrscheinlichkeit irgendwo in der Fußgängerzone anzutreffen. „Die Innenstadt mit ihren Läden ist für mich ein Stück Lebensqualität“, sagt der Ratsvorsitzende und rührt in Massimos Eiscafé am Steinweg seinen Cappuccino um. Der 12-Uhr-Mittagszeit zum Trotz hat Lübcke auch ein Schokoladeneis bestellt. „Ich bin ein Genussmensch und suche mir natürlich dort meine Lieblingsecken aus, wo ich dem Genuss gut nachgehen kann“, sagt er.

Für Lübcke gehört zwar die Eisdiele an der Einmündung zur Neuen Straße zu seinen Lieblingsplätzen. Auf einen bestimmten Laden möchte der ehrenamtliche Kommunalpolitiker die hohe Aufenthaltsqualität der Innenstadt aber nicht beschränken. „Ich war heute morgen mit meiner Männerrunde auch schon im Café Teufel um die Ecke“, sagt er. Seine Frau Anne habe gleichzeitig im Café am Markt gefrühstückt. Der Kern der City ist für Lübcke auch geografisch ein Platz mit besonderem Stellenwert. „Das ist ziemlich genau der Mittelpunkt zwischen meinem Zuhause an der Vorwerkstraße und dem Wohnstandort meiner Tochter Alexandra im Süden der Stadt“, sagt der 77-Jährige. Auch deshalb genieße er es, mit seine Frau Anne und Sohn Bastian durch die Fußgängerzone zu schlendern und dabei mit den Leuten ins Gespräch zu kommen.

Für Lübcke ist es auch ein Stück Heimatverbundenheit, die Läden und Geschäfte dort zu nutzen. „Bevor ich mich darüber beschwere, dass die Innenstadt nicht belebt genug ist, gehe ich doch lieber dorthin und unterstütze die Angebote, die es schon gibt“, beschreibt er seine Philosophie. Deshalb bevorzuge er es, die Läden in Gehrden zu besuchen, anstatt gleich nach Hannover zu fahren.

Für Peter Lübcke ist Massimos Eiscafé am Steinweg einer seiner Lieblingsplätze. Er genießt es aber generell, in der Fußgängerzone zu flanieren und vor den Läden mit Passanten ins Gespräch zu kommen. Quelle: Ingo Rodriguez

Ursprünglich stammt Lübcke zwar aus Berlin. Nach einer Ausbildung zum Vermessungstechniker in Hannover, blieb er jedoch – der Liebe wegen – und zog 1965 nach Gehrden. 1966 heirateten Anne und Peter Lübcke in der katholischen Bonifatiuskirche. Seit 1968 sitzt Lübcke mit einer kurzen Unterbrechung für die CDU im Rat der Stadt. Seit Beginn der jüngsten Wahlperiode vor zwei Jahren ist er Ratsvorsitzender. Ehrenamtliche Verdienste hat sich Lübcke aber auch schon beim SV Gehrden erworben: unter anderem 1969 als Mitbegründer der Schwimmsparte, später als Jugendleiter.

Nach einem kurzen Small-Talk mit zwei Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung will Lübcke unbedingt noch weitere Lieblingsplätze in Gehrden aufzählen. „Ein Spaziergang am Gehrdener Berg und dort mit den Enkelkindern Drachen steigen lassen: Das gehört auch zu den Favoriten“, sagt Lübcke. Um einer weiteren Leidenschaft nachzugehen, bleiben ihm jedoch regelmäßige Fahrten nach Hannover nicht erspart. „Bundesligafußball kann man in Gehrden bislang noch nicht sehen, deshalb haben mein Sohn und ich wieder eine Dauerkarte für die Heimspiele von Hannover 96 gekauft“, sagt Lübcke.

Von Ingo Rodriguez

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