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Die sechste Gehrdener Bürgersolaranlage ist fertig: Edmund Jasen von der Agenda-21-Gruppe deutet auf das Rathausdach.© Naumann

Gehrden

Die Anteilseigner erhalten Urkunden

Die 17 Anteilseigner der neuen Gehrdener Bürgersolaranlage haben gestern Urkunden für ihr Engagement zur Nutzung erneuerbarer Energien bekommen.

In seiner Begrüßungsrede betonte der stellvertretende Bürgermeister Henning Harter den besonderen Stellenwert der neuen Anlage auf dem Dach des Verwaltungsgebäudes. Er erinnerte daran, dass über den Bau in den zuständigen Gremien durchaus kontrovers diskutiert worden war. Für Verzögerungen habe unter anderem die Wartezeit auf eine Stellungnahme der Denkmalschutzbehörde gesorgt. Mit dem Ergebnis könnten die Gehrdener nun jedoch sehr zufrieden sein, sagte Harter. Um die Agenda-21-Gruppe zu unterstützen, sagte er Edmund Jansen den Kauf eines Anteils der Solaranlage zu.

Dieses Angebot nahm der Verwaltungsmitarbeiter Jansen gern entgegen. Er verteilte an alle übrigen anwesenden Anteilseigner Urkunden. „Mit ihrem Engagement zeigen die Menschen, dass ihnen umweltfreundliche Energieerzeugung wichtig ist“, sagte Jansen. Der Klimaschutz sei in Gehrden bereits relativ weit fortgeschritten, aber längst noch nicht optimal, sagte er. Als höchstes Ziel des Klimaschutzkataloges, der im März des kommenden Jahres fertiggestellt werden soll, plane die Kommune, ihren Strombedarf ausschließlich aus regenerativen Quellen zu gewinnen. Bislang liege der Anteil, der aus erneuerbaren Rohstoffen gewonnen werde, bei rund 51 Prozent.

Der Ingenieur Ulrich Beyer, der für die Planung der Bürgersolaranlage verantwortlich war, lobte die Gehrdener Bürger ebenfalls für ihren Einsatz bei den nun sechs seit 2003 aufgebauten Solaranlagen.

 

von Gero Naumann


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Gehrden ist ...

  • ... eine Stadt im Calenberger Land mit knapp 15.000 Einwohnern
  • ... die ehemalige Heimat von Tagesschausprecher Marc Bator
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