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Region Gehrden Nachrichten Siedelt sich Regiobus in Gehrden an?
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00:16 13.10.2018
Um vier Hektar soll das Gewerbegebiet Gehrden-Ost erweitert werden. Genug Platz für einen neuen Betriebshof der Regiobus. Quelle: Wirausky
Gehrden

Es ist entschieden. Regiobus wird seinen Betriebshof in Eldagsen schließen. Neu gebaut werden soll stattdessen im Bereich Weetzen, Ronnenberg und Gehrden. Wo die neue Zentrale jedoch stehen soll, ist jedoch noch nicht öffentlich gemacht. Im Gehrdener Rathaus hält man sich bedeckt. Lediglich: Die Stadt ist mit der Region im Gespräch. Allerdings gebe es „nichts Konkretes“, sagte der Erste Stadtrat André Erpenbach. Interesse daran, dass Regiobus seinen Betriebshof an den Burgberg verlegt, habe die Stadt. An welche Fläche die Region im Stadtgebiet möglicherweise denke, sei nicht bekannt.

Laut Regiobus werden etwa 30 000 Quadratmeter für einen Neubau benötigt. Sie müssen verkehrsgünstig und möglichst in einem Gewerbegebiet liegen. Bei einem Blick auf mögliche Flächen gibt es im Gehrdener Stadtgebiet nicht so wahnsinnig viele Möglichkeiten. Das Gewerbegebiet Bünteweg beispielsweise. Doch zum einen stehen dort aktuell keine großen Areale mehr zur Verfügung und zum anderen ist die Verkehrsführung in dem Bereich schwierig. Interessanter könnte da schon das Gewerbegebiet Gehrden-Ost sein. Es hat eine direkte Anbindung an die K 231 – und: Der Bereich zwischen der Ronnenberger Straße und der Verlängerung der Langen Feldstraße soll um etwa vier Hektar erweitert werden. Die Politik hat im April bereits grünes Licht für die Aufstellung eines Bebauungsplans gegeben. Bünteweg und Gehrden-Ost werden im Übrigen von der regionseigenen HRG (Hannover Region Grundstücksgesellschaft) betreut und vermarktet.

Hintergrund für die Schließung des Betriebshofes in Eldagsen ist die aus Sicht von Regiobus ungünstige Lage – vor allem mit Blick auf die Pläne, mehr Busse mit Elektroantrieb einzusetzen. Regiobus will künftig die Sprinterlinien 700, 500 und langfristig auch 300 mit reinen Elektrobussen bedienen. Dafür sollen bis zu 70 E-Fahrzeuge angeschafft werden. Die stark frequentierte Linie 500 führt von Hannover nach Gehrden. Ein Kriterium, das dafür sprechen könnte, dass der Betriebshof tatsächlich in die Burgbergstadt verlegt wird.

Entschieden ist aber offenbar noch nichts. Das Unternehmen rechnet damit, nicht vor Ende 2021 den Betriebshof neu eröffnen zu können. Laut Gutachter kann Regiobus durch die Schließungen des bisherigen Standortes in Eldagsen und den Neubau jährlich 1,4 Millionen Euro Betriebskosten und 1,4 Millionen gefahrene Kilometer einsparen.

Von Dirk Wirausky

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