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Der Arbeitskreis "Neue Mitte Lemmie" wünscht sich einen Anbau an der Kita, um einen Dorfgemeinschaftsraum einrichten zu können.

Der Arbeitskreis "Neue Mitte Lemmie" wünscht sich einen Anbau an der Kita, um einen Dorfgemeinschaftsraum einrichten zu können.
© Wirausky

Lemmie

Arbeitskreis wünscht sich Anbau an der Kita

In Lemmie soll ein Treffpunkt für Dorfaktivitäten eingerichtet werden. Seit gut einem halben Jahr gibt es einen Arbeitskreis. Der hat nun ein Modell vorgeschlagen, das allerdings auf wenig Zustimmung trifft. Der Knackpunkt sind die Kosten.

Lemmie.  Da könnte es im Ortsrat am 22. Februar möglicherweise ein bisschen knirschen. Der Anlass: Lemmier Bürger wünschen sich einen Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft. Nun scheint der vor gut einem halben Jahr einberufene Arbeitskreises „Neue Mitte Lemmie“ mit Vertretrern der Feuerwehr, der AG Dorfgemeinschaftshaus und des Kindergartens eine Lösung gefunden zu haben: Demnach soll es ein zusätzlicher Raum an die Kindertagesstätte am Gehrdener Kirchweg angebaut werden. Der soll tagsüber als Bewegungsraum für die Kinder genutzt werden, und abends für Veranstaltungen und Treffen der Ortschaft zur Verfügung stehen. 

Diese Variante trug Patrick Ziemke (Bündnis 90/Die Grünen) im Ausschuss für Sport, Kultur und Soziales vor. Auch die Kosten sind schon errechnet worden: Für die Planung werden 50000 Euro benötigt, für den Anbau etwa 200000 Euro. Ziemkes Wunsch: Das Geld im aktuellen Haushalt für 2018/19 sowie für 2020 einzuplanen. Die Maßnahme ist aus Sicht des Grünen, der auch im Ortsrat Lemmie vertreten ist, notwendig. „Jeder Gehrdener Ortsteil hat ein Dorfgemeinschafthaus, nur in Lemmie fehlt solch ein Treffpunkt“, sagte er. Die Idee, einen entsprechenden Raum im geplanten Neubau des Feuerwehrhauses einzurichten, ist vom Tisch. „Das lässt sich nicht umsetzen“, sagte Ziemke.

So schnell wie Ziemke hofft, wird sich der Anbau aber vermutlich nicht realisieren lassen. Zumal Lemmies Ortsbürgermeister Hilmar Rump (FDP) zurzeit wenig Begeisterung für das Projekt offenbart. „Wenn die Kita zusätzlichen Platz benötigt, dann muss sie sich an die Verwaltung wenden und nicht an den Arbeitskreis“, kritiserte er. Außerdem haben CDU, SPD und FDP die Übereinkunft getroffen, für den Haushalt 2018/19 keine Investitionen mehr zuzulassen. Darüber hinaus verwies er auf die Ortsratssitzung am 22. Februar. Dort müsse das Thema erörtert und eine Entscheidung getroffen werden.

Von Dirk Wirausky


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