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Die Schützenkapelle Ottomar von Reden hat in der Festhalle ihr inzwischen 52. Adventskonzert gegeben.

Die Schützenkapelle Ottomar von Reden hat in der Festhalle ihr inzwischen 52. Adventskonzert gegeben.© Sacha

Gehrden

Schützenkapelle läutet Weihnachtszeit ein

Wieder einmal hat die Schützenkapelle „Ottomar von Reden“ mit ihrem Adventskonzert für volles Haus und ausgelassene Stimmung gesorgt. Dass selbst nach einem halben Jahrhundert noch rund 250 Zuhörer zu den Auftritten strömen, erfüllt den musikalischen Leiter Olaf Nitsch mit Stolz. 

Gehrden.   Die Vorweihnachtszeit ist alljährlich von Weihnachts- und Adventskonzerten geprägt. Dass diese Tradition von einigen Vereinen seit mehr als einem halben Jahrhundert bewahrt wird, ist jedoch eher eine Ausnahme. Die Schützenkapelle Ottomar von Reden hat bereits ihr 52. Adventskonzert gegeben. „Darauf können wir verdammt stolz sein“, sagte der musikalische Leiter Olaf Nitsch. In der Festhalle Am Castrum nahmen die Ensemblemitglieder ihre rund 250 Zuhörer mit auf eine musikalische Weltreise.

Die 33 Blasmusiker boten mit ihrem diesjärigen Programm eine große Bandbreite musikalischer Einflüsse – sei es aus Europa, Nordamerika, Afrika oder Asien. Der Schwerpunkt lag dabei auf Stücken aus bekannten Filmen und Musicals. Mit Musik aus dem Dschungelbuch, der Westside Story oder der Brücke am Kwai hielt die Schützenkapelle für jeden Geschmack etwas bereit. Vervollständigt wurde die Songliste von mehreren Solostücken und – wie es sich für ein Adventskonzert gehört – mit Weihnachtsliedern.

Doch nicht nur die Auswahl der Stücke war von Vielfalt geprägt, sondern auch die Besetzung der Schützenkapelle. Zwischen dem jüngsten Mitglied, das gerade einmal zehn Jahre alt war, und dem ältesten lagen mehr als 70 Jahre. „Das ist eine Erfahrung für jedes einzelne Mitglied“, sagte Nitsch. Durch den Abend führte Pressewart Dieter Mahlert, der zwischen den einzelnen Darbietungen interessante Hintergrundinformationen zu den Stücken sowie deren Komponisten beisteuerte.

Die Musiker hatten sich in diesem Jahr bewusst für ein anspruchsvolles Programm entschieden. Die Folge waren intensive und zeitaufwendige Proben. „In den vergangenen Wochen haben wir uns dehalb zweimal pro Woche getroffen“, sagte Nitsch. Hinzu kam Ende November eine Art Trainingslager. Ein ganzes Wochenende widmeten die Ensemblemitglieder sich einzig und alleine der Musik. Hierfür fuhren sie extra nach Petershagen an der Weser. Dass die Proben letzten Endes zu einem erfolgreichen Ergebnis führten, bewies der laute und anhaltende Applaus des Publikums. So war es für die Schützenkapelle eine Selbstverständlichkeit, als Dankeschön noch eine Zugabe zum Besten zu geben.

Von Marcel Sacha


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