Menü
Neue Presse | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Nachrichten Die zweite Abrissphase beginnt
Region Gehrden Nachrichten Die zweite Abrissphase beginnt
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:59 15.12.2017
Mitarbeiter eines Abrissunternehmens tragen mit einem Bagger die Mauern des früheren Gaststättenbereiches im ehemaligen Sportcenter ab. Die  unterschiedlichen Materialien des Bauschutts werden für die fachgerechte Entsorgung in verschiedenen Containern gelagert. Quelle: Ingo Rodriguez
Anzeige
Gehrden

 Auf dem Gelände des früheren Sportcenters an der Schulstraße geht der Abriss der maroden Tennishallen seit zwei Tagen sehr zügig voran. Nachdem in den vergangenen Wochen die maroden Gebäudeteile zunächst noch sorgfältig und mühsam entkernt sowie zurückgebaut worden waren, kommen die Arbeiten nun in die zweite Phase. Derzeit sind Mitarbeiter eines Abrissunternehmens aus Isernhagen damit beschäftigt, den früheren Gaststättenteil des seit Jahren ungenutzten Hallenbaus mit einem Bagger großflächig einzureißen und abzutragen.

„Diese Komplettabriss-Arbeiten der alten Gaststättenräume werden wir voraussichtlich bis Weihnachten abgeschlossen haben“, sagt ein Mitarbeiter der Abrissfirma. Aber auch diese Arbeiten erfordern offenbar jede Menge Geduld und Feingefühl. „Der Bauschutt muss ja zwischendurch immer wieder phasenweise sortiert werden“, sagt der Mitarbeiter. Styropor, Folien, Holz und Metallteile: Die unterschiedlichen Materialien werden von den Spezialisten jeweils nach mehreren Abrisshieben fein säuberlich von einander getrennt und für den Abtransport und die fachgerechte Entsorgung in verschiedenen Containern gelagert.

Mögliche Hoffnungen, dass die unschöne Brachimmobilie schon in Kürze völlig dem Erdboden gleich gemacht sein wird, erstickt der Mitarbeiter jedoch im Keim. Der Komplettabriss beschränke sich auf die Gastronomieräume, also auf den Bereich bis zum Giebel der großen Sporthalle. Wie schon zuvor beim Rückbau von Einbauteilen und nichttragenden Wänden der zur Straßenseite zugewandten kleineren Tennishalle sei anschließend jedoch erst einmal wieder Fingerspitzengefühl gefragt. „Dann wird erst einmal das Dach der entkernten Großhalle zurück gebaut“, sagt der Abrissexperte.

Der Hintergrund: Die Grundstückslage und Platzmangel machen es dem Unternehmen unmöglich, mit einem Bagger von der Seite aus das Dach einzureißen. Innerhalb der Seitenwände des Gebäudes könne aber erst mit einem Abrissbagger großflächig gearbeitet werden, wenn das Dach entfernt sei und keine Bedrohung mehr durch herabstürzende Dachteile bestehe.

Bis der von etlichen Gehrdener Bürgern und Anwohnern als Schandfleck empfundene Bau einer ebenen Brachfläche gewichen ist, werden also offensichtlich noch einige Wochen vergehen. Auch die Zukunft der künftigen Brachfläche ist nach wie vor unklar. In Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung will der Immobilienverwalter Cord Burchard ein Konzept erarbeiten, das anschließend dem Rat vorgelegt werden soll. So hatte es Burchard im September beim Beginn der Entkernungsarbeiten angekündigt. Denkbar sei demnach sowohl eine Nachnutzung für sportliche Zwecke als auch eine Erweiterung des benachbarten Edeka-Marktes.

Von Ingo Rodriguez

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 00:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Glückstreffer für die Polizei: Bei einer Verkehrskontrolle in Gehrden wurde ein Mann ohne Führerschein und unter Drogeneinfluss angehalten – zudem hatte er ein gestohlenes Handy und mehrere gefälschte Winterjacken in seinem Sportwagen.

18.12.2017

Glimpflich ist ein Unfall mit Beteiligung von zwei VW Golf in Gehrden ausgegangen. Kurios: Nach dem Zusammenstoß an der Kreuzung Ronnenberger Straße/Kreisstraße 231 kam einer der Beteiligten erst rund 30 Meter weiter in einem Feld zum Stehen.

18.12.2017

Wieder einmal hat die Schützenkapelle „Ottomar von Reden“ mit ihrem Adventskonzert für volles Haus und ausgelassene Stimmung gesorgt. Dass selbst nach einem halben Jahrhundert noch rund 250 Zuhörer zu den Auftritten strömen, erfüllt den musikalischen Leiter Olaf Nitsch mit Stolz. 

17.12.2017
Anzeige