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Nachrichten Radsportler wollen die Alpen überqueren
Region Garbsen Nachrichten Radsportler wollen die Alpen überqueren
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00:21 28.05.2018
Treffen sich zur letzten Trainingsausfahrt vor ihrer Tour über die Alpen: Wilfried Schiemann (von links), Siegfried Ott, Dieter Schumann, Willy Marx und Werner Heinze. Quelle: Jutta Grätz
Garbsen

Sie wollen das schaffen, was dem antiken Feldherrn Hannibal einst mit Elefanten gelang: Fünf Mitglieder des Radsport-Clubs Garbsen (RSC) brechen Anfang Juni auf, um mit ihren Rädern die Alpen zu überqueren. Start der Radtour ist im bayrischen Lenggries, nach acht Tagen wollen die Radler Venedig erreichen. Die sechs gut trainierten Sportler aus Garbsen, Langenhagen und Hemmingen – der jüngste ist 59, der älteste 84 Jahre alt – überwinden bei der etwa 600 Kilometer langen Radtour rund 6200 Höhenmeter.

Radler starten am 5. Juni

Die Fahrkarten für den ICE von Hannover nach München sind gebucht, die Tour auf den Radkarten ist gelb markiert, die Hotels sind gebucht: „Wir haben die Fahrt schon seit vielen Monaten geplant“, sagt Werner Heinze vom RSC, der die Tour organisiert hat. Mit dem Zug geht es am Dienstag, 5. Juni, bis nach München, ab dort absolvieren Heinze, Wilfried Schiemann, Willy Marx, Dieter Schumann und Siegfried Ott die bergige Strecke mit ihren Tourenrädern bis nach Venedig. Die Fahrt führt über das österreichische Innsbruck, den Skiort Cortina d’ Ampezzo in den Dolomiten bis an die italienische Adria. Ihr Gepäck für die Fahrt in die Lagunenstadt haben die Sportler immer dabei – in ihren bis zu 18 Kilo schweren Gepäcktaschen. „Besonders freuen wir uns auf die Besichtigung von Venedig“, sagt der 84-Jährige Schumann. Dort kommt die Gruppe am 11. Juni an.

Die 22 Mitglieder des 1978 gegründeten RSC – darunter eine Frau – treffen sich seit vielen Jahren wöchentlich zu Touren in die Umgebung von Garbsen. Und ob der Paneuropa-Radweg von Paris nach Prag oder die Tour von Augsburg nach Verona: „Dieser Termin ist der schönste im ganzen Jahr“, sind sich die Sportler einig. „Wir erfahren hier buchstäblich Menschen, Landschaft und Kultur“, sagt Schiemann. Einer, der fast alle Touren absolviert hat, fährt in diesem Jahr nicht mit: Guiliano Micheli – Gründungsmitglied des RSC, fährt in seine Heimat Sardinien. Bei der letzten Trainingsausfahrt wünschte er seinen Mitstreitern den traditionellen Radler-Gruß: „Tritt rund!“

Von Jutta Grätz

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