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Nachrichten IGS- und Kepler-Schüler gehen freiwillig ins Ferien-Lerncamp
Region Garbsen Nachrichten IGS- und Kepler-Schüler gehen freiwillig ins Ferien-Lerncamp
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00:25 01.04.2018
Ihre Kenntnisse im Bruchrechnen möchte Eylül (12) im Power-Camp verbessern. Quelle: Anke Lütjens
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Auf der Horst

 In den Osterferien freiwillig die Schulbank drücken? Warum nicht, wenn’s hilft? Das haben sich 68 Schüler des Johannes-Kepler-Gymnasiums gesagt. Rund zehn Prozent der Kepler-Gymnasiasten haben am Power-Camp teilgenommen, um Defizite im Schulstoff aufzuarbeiten und ihre Noten zu verbessern. Zehn Lehramtsstudenten halfen ihnen dabei, darunter einige „Wiederholungstäter und ehemalige Schüler“, wie Organisator Ben Bögershausen am Gründonnerstag sagte.

Die IGS hat das Modell erfunden, auch dort lernten die Schüler in den Ferien. Unterstützung gibt es für das Kepler-Camp von der Stadt und den Stadtwerken Garbsen, die es seit einigen Jahren mitfinanzieren. Pressesprecher Detlef Grunwald überzeugte sich auch dieses Mal wieder persönlich von den Lernfortschritten der Schüler. „Das ist gut angelegtes Geld“, sagte er. Auch die Schüler müssen mit jeweils 20 Euro einen Beitrag leisten.

Die Kinder und Jugendlichen konnten wählen, ob sie für eine oder zwei Wochen, zwei oder vier Stunden täglich im Power-Camp bleiben wollen. Angeboten wird es für den sechsten bis zehnten Jahrgang, wobei in den unteren Jahrgängen die Nachfrage am stärksten ist. Auf dem Stundenplan standen Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch. „Die Einteilung in Kleingruppen ermöglicht ein intensives Lernen“, sagte Schulleiter Dieter Schwandt. Die Ergebnisse überprüfen die Lehrer in den nächsten Wochen sehr systematisch. „Rund 50 Prozent der Teilnehmer verbessert sich um eine Note“, betonte Bögershausen.

Die Schüler empfinden das Camp nicht als Belastung. „Es macht auch Spaß, alles wird einfacher erklärt, und es gibt keinen Druck“, sagte Sechstklässlerin Eylül Yalcin. Mit Lernspielen, aber auch mit Grammatik, haben die Englisch-Schüler ihr Wissen vertieft. Die Sprachlernschüler intensivierten ihre Deutschkenntnisse. Auch an die besonders begabten Schüler ist im Power-Camp gedacht. Sie zeichneten und schrieben eigene Graphic Novels. Das ist die Weiterentwicklung von Comics, in denen sich Text und Bild vereinen.

Von Anke Lütjens

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