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Nachrichten Moorbrand: Feuerwehren sind zurück
Region Garbsen Nachrichten Moorbrand: Feuerwehren sind zurück
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17:26 25.09.2018
Diese Helfer waren beim Moorbrand im Emsland im Einsatz. Quelle: Gerko Naumann
Osterwald

Es ist das Ende eines sichtlich anstrengenden Einsatzes: Am Dienstagnachmittag sind 20 Helfer von drei Feuerwehren aus Garbsen aus dem Emsland zurückgekehrt. Dorthin waren sie am Sonnabend kurzfristig zur Unterstützung zum noch immer schwelenden Moorbrand im Emsland gerufen worden. Insgesamt waren aus Neustadt, Wunstorf und Garbsen 127 Freiwillige im Einsatz.

Am Dienstagnachmittag kamen die Feuerwehrleute in Osterwald an. Quelle: Gerko Naumann

Die Frauen und Männer aus Garbsen gehören zu den Ortsfeuerwehren in Berenbostel, Horst und Osterwald Unterende. Letzterer gehört als Ortsbrandmeister auch Ingo Wittrock an. Im Emsland war er als Zugführer für die Garbsener Helfer verantwortlich. Für die hatte er nach der Rückkehr nur Lob übrig: „Die Stimmung war super, alle haben ohne zu murren mitgezogen“, sagte Wittrock. Das sei nicht selbstverständlich, weil der Einsatz anstrengend und gefährlich gewesen sei.

Das zeigte sich schon bei einer Einweisung durch die Bundeswehr. „Sie haben uns gesagt, dass wir die Wege auf dem Gelände nicht verlassen dürfen, weil dort überall Minen und Blindgänger herumliegen“, berichtete Wittrock. Allein der Weg von der Kaserne bis zur Einsatzstelle mussten die Garbsener fast zehn Kilometer zurücklegen. Ihre Aufgabe bestand darin, mit einem „Wasserwerfer auf das Moor draufzuhalten“, sagte Wittrock. Flammen seien nur am Anfang zu sehen gewesen, das meiste spiele sich unterirdisch ab.

Erinnerungen werden wach

Die Nächte verbrachten die Feuerwehrleute in Zelten, die Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) aufgebaut hatten. „Zwischen den Schichten mussten wir viel warten, das ist schon belastend“, sagte Wittrock. Er sei aufgrund der Umstände sogar ein bisschen nostalgisch geworden: „Im Zelt schlafen und ständig durch den Matsch laufen – das hat mich schon sehr an meine Bundeswehrzeit erinnert.“

Von Gerko Naumann

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