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Monique Bolz (18) absolviert eine Maurerausbildung in Harpstedt bei Oldenburg und  einen begleitenden Lehrgang im Garbsener Campus Handwerk. Jans-Paul Ernsting (von links), Grant Hendrik Tonne und Rüdiger Kauroff informieren sich beim Werkstattbesuch über die Ausbildung.

Monique Bolz (18) absolviert eine Maurerausbildung in Harpstedt bei Oldenburg und  einen begleitenden Lehrgang im Garbsener Campus Handwerk. Jans-Paul Ernsting (von links), Grant Hendrik Tonne und Rüdiger Kauroff informieren sich beim Werkstattbesuch über die Ausbildung.
© Jutta Grätz

Garbsen

Campus Handwerk erhält 1,43 Millionen Fördergeld

Die Zusage für Fördergeld in Höhe von 1,43 Millionen Euro hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne dem Campus Handwerk am Seeweg überbracht. Das Geld fließt in die überbetriebliche Ausbildung.

Berenbostel.  Es war der erste Besuch des neuen Kultusministers Grant Hendrik Tonne beim Campus Handwerk am Seeweg, und er hatte erfreuliche Nachrichten dabei: Der Politiker brachte am Donnerstag die Zusage für Fördergeld in Höhe von 1,43 Millionen Euro persönlich nach Garbsen und überreichte ihn Karl-Wilhelm Steinmann, Präsident der Handwerkskammer Hannover. „Die duale Berufsausbildung weiter zu stärken, ist das erklärte Ziel der neuen Niedersächsischen Landesregierung“, sagte Tonne.

Berufliche Bildung ist ein Erfolgsmodell

Gut ausgebildete und qualifizierte Arbeitnehmer seien das Rückgrat für ein wirtschaftlich starkes Niedersachsen. „Hier leisten die Ausbildungsbetriebe, die berufsbildenden Schulen und die Bildungszentren der überbetrieblichen Berufsausbildung gemeinsam sehr gute Arbeit“, betonte der Minister. Das System der beruflichen Bildung sei ein Erfolgsmodell, um das Deutschland viele Länder beneideten. „Der Garbsener Campus Handwerk ist ein Leuchturm, der eine qualifizierte und attraktive Ausbildung vereint“, sagte Tonne. „Mit der Zuwendung für die überbetriebliche Ausbildung unterstützen wir aktiv das ausbildende Handwerk.“

Geld ist für die Ausbildung bestimmt

Das versprochene Geld wird je zur Hälfte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Niedersachsen gewährt. Das Geld fließt ausschließlich in die übertriebliche Ausbildung auf dem Garbsener Campus Handwerk – also in die Lehre und nicht die Gebäude. In der überbetrieblichen Ausbildung werden für Betriebe und Auszubildende Lehrmöglichkeiten geschaffen, damit neben großen Handwerksbetrieben  auch kleine und spezialisierte Unternehmen qualifziert ausbilden können – für einen gleichmäßig hohen Standard.

„Ohne die Unterstützung durch Bund und Land können wir optimale Bedingungen für eine qualitativ hochwertige Aus- und Weiterbildung nicht gewährleisten“, sagte Steinmann. Die Betriebe leisteten mit rund 50 Prozent schon einen erheblichen Beitrag für die überbetriebliche Ausbildung. „Unser Ziel ist es es, dass Land und Bund künftig wieder zwei Drittel der Förderung übernehmen“, sagte der Präsident der Handwerkskammer.

Das ist der Campus Handwerk

Der Campus Handwerk ist die Dachmarke für das Bildungswesen der Handwerkskammer Hannover. Herzstück ist das Förderungs- und Bildungszentrum (FBZ) am Seeweg. Pro Jahr nutzen etwa 14.000 Personen die rund 100 Fachwerkstätten, Labore und Theorieräume auf rund 65.000 Quadratmetern. Der Schwerpunkt der Weiterbildung im FBZ liegt in gewerblich-technischen Bereich. Jährlich gibt es rund 27.000 Übernachtungen von Schulungsteilnehmern. „Daher ist es wichtig, die Verkehrsanbindung zum Campus Handwerk zu verbessern“, unterstrich Steinmann. „Dieses Signal nehme ich mit“, sagte der Landtagsabgeordnete Rüdiger Kaufroff, der den Besuch begleitete. Anschließend besichtigte  Minister Tonne die Ausbildungswerkstätten im Bereich Bau, Kfz und Sanitär-Heizung-Klima.

Von Jutta Grätz


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