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Ein Konzert voller Leidenschaft: István Szentpáli (von links), Franziska Abram und Anna Schaumlöffel überzeugen im Naturpavillon von Möbel Hesse.

Ein Konzert voller Leidenschaft: István Szentpáli (von links), Franziska Abram und Anna Schaumlöffel überzeugen im Naturpavillon von Möbel Hesse.
© Jutta Grätz

Garbsen

Zwei Stimmen adeln Premierenabend

Herausragende Solisten und erstmals gespielte Kompositionen: Das Johann-Strauss-Orchester Hannover hat mit seinem Adventskonzert bei Möbel Hesse 500 Besuchern einen außergewöhnlichen Abend beschert.

Berenbostel.  Es war ein Abend voller Premieren in Garbsens wohl schönstem Klangraum: Die beiden jungen Gesangssolistinnen Franziska Abram und Anna Schaumlöffel und erstmals gespielte Kompositionen wie „Die Alpenrose“ haben das Adventskonzert des Johann-Strauss-Orchesters am Sonntag bei Möbel Hesse zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis werden lassen.

Sakko löst einen Piepton aus

Eine weitere Premiere vor den 500 Besuchern war nicht geplant: Während der ersten drei Stücke begleitete ein andauernder hoher Piepton die Walzer, Winter- und Weihnachtslieder des Ensembles. István Szentpáli, Orchesterleiter und Regisseur des Abends sowie die neue Moderatorin Ilka Brüggemann – charmant auf Platt – und Seniorchef Robert Hesse reagierten professionell: Sie verlegten die Pause vor, nachdem selbst der laute und dynamische Galopp von Gustav Paepkes „Auf der Rodelbahn“ den Ton nicht übertönen konnte.  Der Grund wurde gefunden: Ein Sicherungsetikett im Sakko eines Musikers hatte den Alarm ausgelöst – erstmals in der mehr als 20 Jahren dauernden Geschichte der Konzerte bei Hesse.

Im zweiten Teil des Programms erklangen ausschließlich die opernerfahrenen Stimmen der Solisten, getragen von einem bestens aufgelegten Orchester und vor der stimmungsvollen Kulisse der verschneiten hannoverschen Altstadt. Wie schön die Akustik des Naturpavillons ist, offenbarte sich vor allem in „Die Schlittenpost“ von Karl Michael Ziehrer. Franziska Abram auf der Treppe des Pavillons brillierte im Duett mit Anna Schaumlöffel sogar mit einer Jodelstimme in glockenhellem Sopran. Ihre gemeinsame Interpretation des Weihnachtspotpourris, das Ingo Laufs eigens für dieses Konzert arrangiert hatte,  ließ das Konzert festlich ausklingen.

 

Von Jutta Grätz


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