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Nachrichten Ingolf Burkhardt trainiert mit der Big Band
Region Garbsen Nachrichten Ingolf Burkhardt trainiert mit der Big Band
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00:22 27.09.2018
Starkes Duo: Startrompeter Ingolf Burckhardt (rechts) und Big-Band-Saxofonist Manuel Scharf. Quelle: Jutta Grätz
Berenbostel

Was für eine energiegeladene Mischung – Startrompeter Ingolf Burkhardt trifft die Big Band Berenbostel. Der dreitägige Workshop der Musiker, die zu den besten Schülerbands Deutschlands zählen, und Burkhardt, seit 1990 festes Mitglied der NDR-Big-Band, hat am Sonntag in einem Konzert in der vollbesetzten Aula des Schulzentrums Berenbostel seinen Höhepunkt gefunden. Nach rund 15 Stunden intensiver Arbeit setzten die Musiker gemeinsam Glanzlichter des Soul, Jazz und Funk an den regnerischen Musikhimmel über Berenbostel. Ihre zweistündige Hommage an die Musik Al Jarreaus und Joe Samples zelebrierten sie mit Hingabe, Kreativität und großem Spaß – ein Fest für Freunde von außergewöhnlich arrangierter Big-Band-Musik.

Die Bigband um ihren Gründer und Mentor Bodo Schmidt hat mit Jiggs Whigham, Peter Herbolzheimer, Lutz Krajenski schon Workshops mit vielen renommierten Musikern erlebt. Mit Ingolf Burkhardt kam nach Till Brönner der zweite renommierte Jazztrompeter nach Berenbostel. Burkhardt kennt die Band. „Ich durfte euch als Juror schon öfter den ersten Preis verleihen“, sagt er. „Es ist eine Ehre für mich, hier zu sein.“ Viele der jungen Musiker und Ehemaligen des Ensembles hatten den Trompeter erst im Sommer mit seinem progressiven Bandprojekt Jazul in Hesses Ziegeleischeune erlebt und seine Trompeten-Kaskaden in enormen Höhen bewundert.

Burkhardt geht mit Big Band neue Wege

Burkhardts Spiel ist voller Energie und er lässt sie zwischen sich und das Orchester, lässt mit ihnen etwas einzigartig Neues entstehen. Burkhardt hat Stücke von seiner CD „Conquests“ mitgebracht, mit Hits von Al Jarreau, Joe Sample und den Crusaders. „Mit denen stand ich schon gemeinsam auf der Bühne“, erzählt der Trompeter den jungen Musikern beim Workshop. Burkhardt und das Orchester gehen ganz neue Wege. So wie im Stück „Streetlife“ das Burkhardt im Drei-Halbe-Takt arrangiert. „Das ist schwierig und ganz schön schnell“, sagt Saxofonistin Elisa Armbrecht beim Training und meistert das Stück, das dem Konzertprogramm den Namen gab, mit Bravour. So wie Posaunist Jan Urnau sein Solo in „Got to get you into my Life“ von Earth, Wind and Fire. „Gut gemacht“, lobt Burkhardt leise. Dazu gibt’s ein Schulterklopfen.

Eine kongenialen Partner findet Burkhardt in Saxofonist Manuel Scharf: Wenn beide gemeinsam spielen, ist eine fast explosive Energie spürbar, in flirrenden Funk-Elementen und sensiblem Soul. „Ihr seid unfassbar gut“, verneigt sich Burkhardt vor der Band und Bodo Schmidt. Das Publikum ist hingerissen vom Konzert fast ohne Gesang und mit ganz eigener Sprache und dankt mit langem Applaus.

Von Jutta Grätz

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