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Hebeln, brennen, bohren: Einbrecher kennen alle Methoden – Hauseigentümer auch? 

Hebeln, brennen, bohren: Einbrecher kennen alle Methoden – Hauseigentümer auch? 
© Symbolbild/dpa

HAZ/NP-Forum Sicherheit in Garbsen

Experten beraten öffentlich über Einbruchsschutz

Sie wollen sich vor Einbrechern schützen? HAZ und NP bieten in Garbsen am 16. November, 15 Uhr, ein öffentliches Sicherheitsforum im Rathaus an.

Garbsen/Neustadt/Seelze/Wunstorf.  Einbrüche in Schloß Ricklingen, Berenbostel und Altgarbsen: Die Polizei warnt, sie ermittelt, aber sie allein kann nicht verhindern, dass Kriminelle in Häuser einsteigen und das stehlen, was den Menschen wertvoll ist: Geld, Schmuck und vor allem das ganz persönliche Sicherheitsgefühl. Hausbesitzer können da schon deutlich mehr für das Thema Sicherheit tun.  Für sie und alle Interessierten hat die HAZ/NP-Redaktion Garbsen Fachleute eingeladen. Unser öffentliches Forum „Sicherheitscheck – so machen Sie ihr Haus sicher!“ beginnt am Donnerstag, 16. November, um 15 Uhr im Rathaus Garbsen. 

Wussten Sie,  dass handelsübliche Flambierbrenner zum modernen Werkzeug von Einbrechern gehören? Mit heißer Flamme schmoren die Täter ein Loch in den Kunststoffrahmen von Tür oder Fenster, schieben einen Drahtbügel durch das Loch und öffnen damit die Fenstergriffe, sofern diese nicht abgeschlossen sind. 22 solcher Fälle registrierte die Polizei zwischen Juli und September in Langenhagen.

Wussten Sie, dass Michael Fritsch und seine Kollegen aus dem Präventionsteam der Polizeidirektion Hannover nichts anderes tut, als den ganzen Tag Immobilieneigentümer in der ganzen Region zu beraten? Der Kriminalhauptkommissar kennt alle Einbrechermethoden. Er ist am 16. November zu Gast im HAZ/NP-Sicherheitsforum. „Die Brenner sind klein, handlich, leise und überall zu bekommen“, sagt der Sicherheitsexperte, „der Vorgang dauert nur wenige Sekunden. Die Täter kommen gerne nachts, wenn die Opfer gerade schlafen.“ 

Wussten Sie, dass es Abhilfe gegen solchen Methoden gibt? Die Polizei darf zwar keine Handwerksfirmen empfehlen, aber sie stellt eine Liste von zertifizierten Firmen bereit, mit denen sie als Partner zusammenarbeitet und die sich auskennen. Ein Partner ist zum Beispiel die Glaserinnung Niedersachsen. Ihr Geschäftsführer Roger Möhle ist zugleich Sprecher der Schutzgemeinschaft „Zuhause sicher“. Möhle ist Ihr Ansprechpartner beim HAZ/NP-Sicherheitsforum. Er vertritt die 38 Mitgliedsbetriebe der Schutzgemeinschaft in der Region Hannover. Einige  dieser Fachfirmen werden sich nach dem Workshop in der Lobby des Rathauses an Tischen vorstellen und Gespräche mit den Besuchern führen.

 Wussten Sie, dass Ihre Kommune Ihnen auch Tipps geben kann? Garbsen, Wunstorf und Neustadt sind ebenfalls Mitglieder im Netzwerk „Zuhause sicher“ und arbeiten in Sachen Prävention eng mit der Polizei zusammen. Garbsens Bürgermeister Christian Grahl gibt dazu Auskunft. Wunstorfs Bürgermeister Rolf-Axel Eberhardt hat sein eigenes Haus sicherer gestaltet, nachdem er sich vom Netzwerk „Zuhause sicher“ beraten ließ. 

Seien Sie uns als fragende, neugierige und offene Gäste am Donnerstag, 16. November, ab 15 Uhr im Rathaus Garbsen willkommen, holen Sie sich kostenlos Tipps, vereinbaren Sie Termine  mit dem Präventionsteam der Polizei oder einem Handwerker. Es könnte sich lohnen, weil der Verlust nach einem Einbruch höher sein kann, als eine Investition in die Sicherheit Ihrer Immobilie.

Von Markus Holz und Holger Bahl


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Garbsen ist ...

  • ... die nach Hannover größte Stadt in der Region mit mehr als 60.000 Einwohnern
  • ... Heimat des ehemaligen Zweitligisten TSV Havelse (1990)
  • ... Heimat von Miss Germany 2008, Kim-Valerie Voigt
  • ... die Online-Domino-Hochburg Deutschlands
  • ... Universitätsstandort
  • ... 6x pro Woche Thema in der Leine-Zeitung, die als Heimatzeitung in Garbsen der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.
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