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Region Garbsen Nachrichten Garbsener Künstler malt weltpolitische Bilder
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16:55 01.12.2017
Das Thema von Jantschewskijs neustem Werk ist der Krieg in Syrien. Quelle: Katharina Hemmer
Havelse

Flucht, Vertreibung, Krieg : Der Garbsener Künstler Eduard Jantschewskij malt Bilder zu weltpolitischen Themen. Sein neuestes Werk widmet sich dem Krieg in Syrien. Darauf ist ein Kind zu sehen, dass die Hand nach einem Spielzeugclown ausstreckt. Der Clown ist mit einer Granate verbunden – das kleine Mädchen kann die Bombe jedoch nicht sehen. 

Künstler lässt Bilder sprechen

Jantschewskij lässt nur seine Bilder sprechen. Er lässt Platz für eigene Gedanken und Interpretationen. „Ich habe die Möglichkeit durch meine Bilder etwas auszudrücken. Es passiert so viel Schlechtes in der Welt, da kann ich nicht tatenlos zusehen“, sagt Jantschewskij. „In den Kriegsgebieten werden Spielzeuge abgeworfen, die Bomben enthalten – nur damit Kinder sie anschließend aufheben. Zum Glück habe ich die Möglichkeit, etwas zu sagen“. 

Hoffnung wecken

Mit jedem seiner Bilder versucht der Künstler durch Farbe und Licht etwas Hoffnung zu wecken. Sein neuestes Werk ist insgesamt das vierte in der „Galerie der erzählenden Bilder“. Der Raum in der roten Galerie vom Kulturhaus Kalle ist abgedunkelt, nur das Gemälde wird beleuchtet. Den Besuchern gefällt das: „ Das Bild ist sehr schön, es zeigt viele Einzelheiten“, sagt eine Betrachterin. Margret Franke findet das Thema wichtig. „ Die Idee ist wirklich toll, das Gemälde sollte auch mal in einer Schule hängen, um die Jugendlichen besser über das Thema Flucht aufzuklären“. Jantschewskijs nächstes Bild wird erst im Januar ausgestellt.

Von Katharina Hemmer

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