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Nachrichten Bürgermeister dankt Polizei und Johannitern
Region Garbsen Nachrichten Bürgermeister dankt Polizei und Johannitern
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16:08 20.12.2017
Garbsens Bürgermeister Christian Grahl (rechts) bedankt sich bei Christopher Jonck und Josephine Mätzig von den Johannitern. Quelle: Gerko Naumann
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Garbsen-Mitte/Berenbostel

 Die Polizei und die Johanniter in Garbsen sind immer im Dienst. 24 Stunden am Tag erreichbar, an 365 Tagen im Jahr – auch in der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. Für diesen Einsatz hat sich Bürgermeister Christian Grahl stellvertretend für alle Einwohner bedankt und einen Korb mit fair gehandelten Leckereien vorbeigebracht.

Von der Polizei wird viel verlangt

„Die Menschen sind Ihnen dankbar, dass immer jemand ans Telefon geht, wenn es einen Notfall gibt“, sagte Grahl bei seinem Besuch in der Polizeiinspektion. In der heutigen Zeit werde viel von den Beamten verlangt, die sich regelmäßig auf neue technologische Fortschritte und auf neue Delikte, wie etwa den politischen Terrorismus, einstellen müssen.

Für diese Worte bedankte sich Garbsens Polizeichef Ulrich Knappe. Er berichtete davon, dass seine Kollegen im Streifendienst immer häufiger mit mangelndem Respekt von ihrem jeweiligen Gegenüber zu kämpfen haben. Gerade stark betrunkene Menschen oder solche, die Drogen genommen haben, seien oft aggressiv und unberechenbar. „Unser wichtigstes Mittel ist in solchen Situationen das Reden“, sagte Knappe. Es gibt aber auch immer wieder Fälle von Widerstand gegen Beamte, in denen das nicht ausreicht und in denen nur noch „körperlicher Zwang“ helfe.

Bürger fühlen sich sicherer

Knappe hatte zum Ende des Jahres auch positive Nachrichten zu verkünden. So sei das Konzept der verstärkten Präsenz auf den Weihnachtsmärkten in Garbsen voll aufgegangen. „Die Menschen sind auf uns zugekommen und haben sich bedankt, dass wir für mehr Sicherheit sorgen“, sagte er.

Auch Mitarbeiter der Johanniter-Unfall-Hilfe in Berenbostel berichteten von Problemen und Anekdoten aus ihrem Alltag. Notfallsanitäter Christopher Jonck erinnerte sich an eine Begegnung mit einem Autofahrer, der sich durch den vor einem Haus geparkten Rettungswagen gestört fühlte. Er sei zur Wohnung des Patienten geeilt, um den sich die Sanitäter gerade kümmerten. „Der Mann hat uns dann aufgefordert, den Rettungswagen wegzufahren.“ Solche Konflikte seien keine Seltenheit.

Eine Geburt im Rettungswagen

Grundsätzlich sei sein Beruf aber sehr erfüllend und abwechslungsreich, betonte Jonck. So habe er zum Beispiel in den Weihnachtstagen im Vorjahr erlebt, wie eine Frau ihr Baby nachts im Rettungswagen zur Welt gebracht hat. Ein Ereignis, das bei Jonck sichtlich Eindruck hinterlassen hat. „So ein Moment ist selbst wie ein Geschenk. Da braucht man nichts anderes mehr zu Weihnachten.“

Von Gerko Naumann

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