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Region Burgwedel Nachrichten Wo die Zuhörer die Lieder selbst singen 
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16:11 18.12.2017
Der Chor der Grundschule Großburgwedel stimmt auch den Kanon "Mach hoch die Tür“ mit an. Quelle: Jarolim-Vormeier
Wettmar

 Wer ein Adventskonzert besucht, kann schon Mal in die Verlegenheit kommen, sich plötzlich inmitten von Sängern zu befinden, einen dreistimmigen Kanon anzustimmen und – trotz gering ausgeprägter Musikalität – auch noch Freude daran zu haben. So etwas passiert regelmäßig im Adventskonzert in der Wettmarer St.-Marcus-Kirche. So auch am Sonntag, als Andrea Matern erst die Zuhörer im linken, dann die im rechten Kirchenschiff und anschließend die auf der Empore dazu animierte, „Mach hoch die Tür“ in einem dreistimmigen Kanon zu singen. Die musikalische Leiterin des Konzerts weiß einfach, wie ein Publikum zu begeistern ist. Das klang gewaltig und beeindruckend von den Kirchenbänken – kein Wunder beim traditionell rappelvollen Haus am dritten Advent.

Voraus gegangen war der herzige Auftritt des Chors der Großburgwedeler Grundschüler, die diesmal das kleine Musical „Der neue Stern“ aufführten. Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht ein neuer Stern mit Spezialauftrag: Er kann sich frei bewegen und ist dafür zuständig, mit seinem Licht die Hirten zu ihrem Ziel, der Krippe mit dem Christuskind,  zu führen. Im Altarraum beobachten vier Sterne durch ihr Fernrohr das Geschehen auf der Erde –ganz sind neidisch auf die Fähigkeit des Morgensterns.

Eltern, Großeltern und andere drängten sich mit vielen, vielen Kindern in das Gotteshaus, um in ausgesprochen fröhlicher Atmosphäre den Kirchenchor, den Schulchor der Grundschule Großburgwedel sowie den Musikzug Kleinburgwedel-Engensen unter Leitung von Günter Dreblow zu hören, der wie immer von der Empore herunter musizierte. Einige Besucher hatten kein Platz mehr ergattert und verfolgten das Konzert im Stehen.

Lebhaft, besinnlich, erhaben: Das Adventskonzert in der Marcuskirche bot dem Besuchern ein Sammelsurium von Stimmungen, die bestens in die Vorweihnachtszeit passen. Mit einer Nebenwirkung: Der Kanon ging ihnen nicht mehr so schnell aus dem Kopf. 

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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