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Region Burgwedel Nachrichten Bubble-Fußball ist Spaß fürs ganze Dorf
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00:15 15.08.2018
Beim Bubble-Fußball ist es gar nicht so leicht, den Ball richtig zu treffen. Quelle: Heine
Thönse

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Wenn ein Dorf ein Treckerrennen organisieren kann, dann geht auch ein Bubble-Fußballturnier. Cyndia Kunath, Mitglied im Fanfarenzug, stieß im Internet auf die Trendsportart aus Norwegen, bei der jeder Spieler in einen Gummiball schlüpft. Schnell war das Interesse der übrigen Musiker geweckt, und der Plan, ein eigenes Thönser Bubble-Fußballturnier zu organisieren, wurde in die Tat umgesetzt.

Am Sonnabend traten sieben Mannschaften auf dem Kleinfeld neben dem Schützenhaus gegeneinander an. Die örtlichen Vereine hatten Teams aus jeweils fünf Mitspielern zusammengestellt. In insgesamt 15 Spielen spielte jeder gegen jeden. Am Ende zählte das Torverhältnis.

Doch zunächst einmal waren Stefan Egetemaier, Rüdiger Mohr und Bernd Rathmann damit beschäftigt, die eineinhalb Meter großen und zehn Kilogramm schweren Bälle aufzublasen. Angelegt werden sie mithilfe von Gurten und Haltegriffen in Kopfhöhe, die in einem Hohlraum in der Mitte angebracht sind. Nur die Beine ragen aus den Kugeln heraus. Der Kopf bleibt in der luftgepolsterten Hülle, die wie ein Airbag wirkt. „Es fühlt sich etwas beengt an“, berichtet Linda Pfeiffer, die das Ganze vorher ausprobiert hatte. Das Aufstehen sei schwierig und dabei „viel Schwung“ nötig.

Bevor das erste Spiel über sieben Minuten angepfiffen wurde, erklärte Schiedsrichter Bernd Pfeiffer die Regeln. „Das Spielprinzip ist ähnlich wie beim American Football. Es geht darum, einander umzuwerfen, um sich einen Weg zum gegnerischen Tor zu bahnen. Rote Karten gibt es für ein Anrempeln von hinten und Bodychecks bei Spielern, die am Boden liegen“, ermahnte er die Spieler.

Den Zuschauern bot sich ein drolliges Bild, als die Spieler, unbeholfen wie Michelin-Männchen, über den Platz taumelten. Die meisten agierten wie Fußballer und hielten sich beim sogenannten Bumpen, dem Umschubsen des Gegners, zurück. „Das ist anstrengender, als ich gedacht habe. Hier zählt Körperlichkeit“, schnaufte Tim Hofmann vom Reit- und Fahrverein nach seinem ersten Einsatz. „Wir sind mit einem guten Gefühl ins Turnier gegangen.“ Am Ende reichte es für den Reit- und Fahrverein für den zweiten Platz. Sieger wurde die Mannschaft der Feuerwehr. Den dritten Platz sicherte sich Thönse 24, der Verein, der dereinst das Rasenmähertreckerrennen in Szene gesetzt hatte.

Für alle, die das Event verpasst haben, gibt es eine erfreuliche Nachricht: „Das Turnier hat so viel Spaß gemacht, dass es im nächsten Jahr wiederholt wird“, sagte Bernd Pfeiffer.

Von Sybille Heine

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