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Für Radfahrer soll an der K 116 zwischen dem Ortsausgang von Thönse (Bild) und Wettmar im Jahr 2019 ein Radweg gebaut werden.

Für Radfahrer soll an der K 116 zwischen dem Ortsausgang von Thönse (Bild) und Wettmar im Jahr 2019 ein Radweg gebaut werden.
© Martin Lauber

Burgwedel/Isernhagen/Wedemark

Drei neue Radwege – alle docken an Thönse an

Innerhalb der Ortschaften, aber auch dazwischen soll das Radfahren sicherer und bequemer werden. Dafür investiert die Region mit Hilfe des Bundes in den nächsten Jahre Millionen.

Burgwedel/Isernhagen/Wedemark.   Radler in Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark werden vom Millionen-Segen profitieren, den das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit der Region Hannover wenige Tage vor Weihnachten zugesagt hat:  Insgesamt 4,3 Millionen Euro sollen in den Jahren 2018 bis 2021  in den Ausbau des „Radwegenetzes für den Alltagsverkehr“ fließen, mit zwei Millionen Euro Eigenanteil ist die Region selbst beteiligt. 

Der Norden der Region bekommt dabei ein gehöriges Stück vom Kuchen ab – und liegt auch zeitlich weit vorn. Bereits im kommenden Jahr ist der Neubau des Radweges zwischen Thönse und Engensen entlang der Kreisstraße 117 geplant. Schon lange in Planung, steht  nun offenbar auch der Radweg neben der K 116 zwischen Thönse und Neuwarmbüchen kurz vor seiner Realisierung. Er wird eine Radwegelücke zwischen den Nachbargemeinden Burgwedel und Isernhagen schließen. Beim Ausbau des Oldhorster Kreisels waren für diesen neuen Radweg bereits vor Jahren die Anschlussstutzen mitgebaut worden – wie auch für einen weiteren Radweg zwischen Oldhorst und Großburgwedel. Doch für dessen Bau hat das Land als Baulastträger der L 383 noch keinen verbindlichen Baustart-Termin genannt.

2019 geht es weiter

Auch im Folgejahr bleibt der Norden im Fokus der Radverkehrsplaner der Region Hannover – zwei der regionsweit vier für 2019 angekündigten Baumaßnahmen betreffen Burgwedel und die Wedemark. So sollen neue Radwege-Verbindungen zwischen Thönse und Wettmar (entlang der Kreisstraße 116) sowie zwischen Bissendorf und Scherenbostel an der Kreisstraße 102 entstehen.

Parallel zum Ausbau der außerörtlichen Radwege treibt die Region das Projekt „Vorrangnetz“ innerörtlich voran. Geplant sind die Sanierung und Erneuerung der Straßendecken von regionsweit mehr als 60 Ortsdurchfahrten. Im Rahmen dieses Projekts werden im Burgwedeler Stadtgebiet außer in Engensen, wo der Ausbau bereits läuft, auch in Wettmar, Kleinburgwedel und Thönse die Ortsdurchfahrten einen  neuen Asphaltbelag bekommen.  In keinem dieser Dörfer gibt es momentan durchgängige Radwege, die der Straßenverkehrsordnung gerecht werden. Fahrradschutzstreifen auf den sanierten Fahrbahnen sollen das ändern.

Auch bei diesem „Vorrangnetz“-Projekt wird Geld vom  Umweltministerium in Berlin  verbaut – den betreffenden Bescheid über Zuwendungen in Höhe von drei Millionen Euro aus dem Fördertopf  "Klimaschutz im Radverkehr"  hatte die Region aber schon im Frühjahr dieses Jahres erhalten.

Lesetipp: Kommentar zum Radweg-Ausbau

Von Martin Lauber


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Burgwedel ist ...

  • ... eine Stadt im Nordosten von Hannover, die aus sieben Stadtteilen besteht und mehr als 20.000 Einwohner hat
  • ... schuldenfrei (!)
  • ... die Heimat von Martin Kind, Präsident von Hannover 96
  • ... Sitz der Drogeriemarktkette Rossmann
  • ... Geburtsort von Schauspielerin Bettina Zimmermann
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