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Nachrichten Ruhestätte für Sternenkinder wird eingeweiht
Region Burgwedel Nachrichten Ruhestätte für Sternenkinder wird eingeweiht
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12:31 25.05.2018
Auf dem Friedhof der Langenhagener Elisabeth-Kirchengemeinde gibt es schon länger einen „Garten der Sternenkinder“, wo fehl- und totgeborene Kinder ihre letzte Ruhe und die Eltern einen Ort zum Trauern. Quelle: Oheim (Archiv)
Kleinburgwedel

Es wird eine stille Zeremonie werden mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, der Kirchen und des Klinikums, zu der am Donnerstag, 31. Mai, um 15.30 Uhr aber auch alle interessierten Burgwedeler Bürger eingeladen sind: die Einweihung einer neuen Abteilung für „Sternenkinder“ im hinteren Bereich des städtischen Friedhofs Mühlenberg in Kleinburgwedel. Natürlich werden auch Initiatorin Jeannine Lüßmann vom Bestattungsinstitut Bamberg sowie Mitarbeiter des Steinmetz- und des Landschaftsbaubetriebes dabei sein, die die letzte Ruhestätte in den vergangenen Wochen gestaltet haben.

Kinder, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm vor, während oder nach der Geburt sterben, werden im engeren Sinne als Sternenkinder bezeichnet. Betroffene Eltern benutzen den Begriff aber auch für fehl- und totgeborene Kinder mit einem höheren Geburtsgewicht. Burgwedels Friedhofssatzung hatte Sternenkinder, für die es laut Niedersächsischem Bestattungsgesetz keinen Bestattungszwang gibt, bisher nicht vorgesehen – bis sich die Stadtverwaltung auf Anregung von Lüßmann im Herbst 2017 des Themas annahm. Sie hatte darum gebeten, dass auch betroffene Eltern in Burgwedel einen würdigen Ort für die Trauer um ihre Sternenkinder bekommen, wie ihn etwa Langenhagen mit seinem Garten der Erinnerung bietet.

Alles ging dann sehr schnell und in großer Einmütigkeit: Die Gestaltungsfragen wurden mit dem Ortsrat Kleinburgwedel beraten, der Rat stellte 15.000 Euro bereit für die Umsetzung, die im Termin- und Kostenrahmen abgeschlossen wurde. Auf die Berechnung von Nutzungs- und Beisetzungsgebühren werden sowohl die Stadt Burgwedel wie auch das Bestattungshaus Bamberg und das Krematorium verzichten.

Von Martin Lauber

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