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Nachrichten Burgwedel: Blitzer kommt nicht vor Juli
Region Burgwedel Nachrichten Burgwedel: Blitzer kommt nicht vor Juli
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00:33 19.04.2018
Das Fundament für den Blitzer an der Würmsee-Kreuzung ist gegossen. Quelle: Jarolim-Vormeier
Burgwedel

Das Fundament ist bereits gegossen. Wann die neue Blitzersäule an der Landesstraße 381 zwischen Großburgwedel und Fuhrberg nahe der Kleinburgwedeler Würmsee-Kreuzung aufgestellt wird, hängt aber davon ab, wie lange der Bau der Sicherheitsplanken dauert. „Die Leitplanke soll rund 100 Meter lang werden, um die Radarsäule zu schützen“, sagt Ordnungsamtsleiterin Andrea Stroker. Dies sei eine Vorgabe des Landes – und somit Pflicht.

Derzeit werden die Arbeiten öffentlich ausgeschrieben. Stroker rechnet mit dem Beginn der Bauarbeiten im Juni. Zudem fehle noch die erforderliche Stromversorgung, die voraussichtlich Anfang Juli gelegt werde. „Die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage kann deshalb frühestens im Juli errichtet werden.“

Notwendig ist der stationäre Blitzer, weil es an der Kreuzung immer wieder zu Unfällen kommt. Als Grund wird oft überhöhte Geschwindigkeit vermutet. Daraufhin einigten sich Stadt, Verkehrsbehörde und Polizei –die in der Unfallkommission zusammenarbeiten - auf den Standort. Insgesamt investiert die Stadt rund 100.000 Euro.

Tempo 30 vor der Thönser Schule

Um mehr Sicherheit geht es auch in Thönse. Fuß vom Gaspedal heißt es jetzt auf der Ortsdurchfahrt vor der Grundschule: Zwei neue Schilder weisen auf Tempo 30 auf der Großburgwedeler Straße hin. Die Geschwindigkeit gilt wegen der Unterrichts- sowie der Bring- und Holzeiten von montags bis freitags jeweils von 7 bis 17.30 Uhr. Damit erfüllt sich ein lange gehegter Wunsch von Ortsrat und Schulleitung. „Für alle Kinder ist es nun sicherer“,  sagt Ortsbürgermeister Heinz-Theo Rockahr. Wer sich nicht daran hält und erwischt wird, zahlt mindestens 25 Euro Verwarngeld.

Eine Temporeduzierung auf kurzer Strecke gilt bereits seit Mai des vergangenen Jahres auch vor der Großburgwedeler Grundschule. Möglich machte dies die jüngste Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO), nach der auch auf klassifizierten Straßen im unmittelbaren Bereich von Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser und Seniorenheime Tempo 30 angeordnet werden kann. In der Verwaltungsvorschrift zur StVO folgen weitere Konkretisierungen: Demnach kann das Tempo auch reduziert werden, „wenn die Schule über einen direkten Zugang zur Straße verfügt“, erläutert Stroker. Da beide Voraussetzungen auf die Grundschule Thönse samt Hort an der Kreisstraße 117 zutreffen, „hat die Region Hannover als zuständige Straßenverkehrsbehörde die entsprechende Anordnung erteilt“, sagt sie – und vor dem Senioren-Wohnpark an der Fuhrberger Straße in Großburgwedel plane die Stadt ebenfalls Tempo 30.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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