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Region Burgwedel Nachrichten Freibad steuert auf Besucherrekord zu
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17:57 31.07.2018
Die Schwimmmeister haben immer ein Auge auf die Badegäste. Quelle: Martin Lauber
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Großburgwedel

Sommerferien plus Hitzewelle – diese Kombination zieht: Mehr als 25.000 Gäste haben allein im Juli das Großburgwedeler Freibad besucht.

Von der Mittagszeit an – mancher startet mit einer Portion Pommes seinen Badetag auf der Ramhorst - nimmt der Betrieb stetig zu. Wenn um 17 Uhr auch die Arbeitstätigen dazu stoßen, erreicht er seinen Höhepunkt. Dann seien schon mal locker 150 Leute gleichzeitig im großen Becken, schätzt Schwimmmeister Nick Rau. Dann ist seine ungeteilte Aufmerksamkeit gefragt und die seines Kollegen Cristos Diamantidis, der auf einer seiner ungezählten Runden schon mal gefragt wurde, ob er Kilometergeld bekomme.

Schwimmärmel sind für Nichtschwimmer ein Muss

Toitoitoi – nicht mal einen Fast-Badeunfall hat es in dieser Saison gegeben. Ganz zufrieden ist der das Schwimmmeister-Gespann trotzdem nicht: „Immer wieder müssen wir Eltern daran erinnern, dass sie ihre Kinder beaufsichtigen müssen“, berichtet Diamantidis. Jungen und Mädchen, die nicht schwimmen können, müssten auch im Nichtschwimmerbecken Schwimmflügel tragen – „sogar, wenn sie stehen können“, unterstreicht Rau.

Trotz des Besucheransturms und der hohen Temperaturen hat das insgesamt dreiköpfige hauptamtliche Team die Wasserqualität ohne Beanstandung im Griff. Das kostet außer Mehreinsatz von Chlor, Mehrkosten für erhöhten Wasseraustausch auch Mehrarbeit für die tägliche Filterspülung. 28,1 Grad hatte das Wasser am letzten Juli-Tag, im Bassin für die Kleinkinder waren es sogar mehr als 30 Grad. „Dabei heizen wir schon seit Wochen nicht mehr“, erklärt Rau.

Rund 60.000 zahlende Gäste kamen seit dem 1. Mai ins Freibad, 16.500 mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres, das 2017 mit insgesamt 65.011 Besuchern abschloss. Da bahne sich möglicherweise ein neuer Rekord an, hofft Astrid Welzer, die im Rathaus zuständig ist für den Ticketverkauf. Und die doch nicht verhindern kann, dass viele Kleinkinder auf dem Arm ihrer Eltern ohne eigenes Ticket durch das Drehkreuz kommen. „Kinder müssen ab Geburt zwei Euro bezahlen“, stellt Welzer klar.

Sommerferien auf der Ramhorst

„Das ist hier genau so, wie man den Sommer früher als Kind erlebt hat“, schwärmt Anett Meyer. Gemeinsam mit Frank Vollmer betreibt sie den Freibad-Imbiss, der seit der zweiten Maihälfte fast durchgängig geöffnet ist und jetzt die Verluste der letzten Jahre ausgleiche. Hausgemachte Frikadellen und Seelachs-Nuggets, die obligatorischen Pommes mit Currywurst könnten bei diesen Temperaturen der Eiskarte keine echte Konkurrenz machen, sagt Vollmer. Bedri Özdemir sitzt mit einem Kaffee im Schatten eines der großen Sonnenschirme. „Ich bin ja eher Trockenschwimmer“, bekennt der SPD-Ratsherr, der fast täglich mit Ehefrau und Kindern ins Freibad kommt. Özdemir lobt die Stadt. Zusätzliche Liegen und Sonnensegel, Sandkasten-Umrandung und Nestschaukel seien neu. Doch Sohn Can (9) legt unbarmherzig den Finger in die Wunde: „Der Dreier fehlt “, verweist er auf die aus Sicherheitsgründen gesperrte Sprungturmanlage.

Der achtjährige Levin kann dieser immerhin eine positive Seite abgewinnen: Nun könne er ungestört im Springerbecken tauchen. Mit ihm und ihrem Töchterchen Louisa (3) kommt Jessica Lege fast täglich her. „Das ist für die Kinder schon ein bisschen wie ein Spaßbad geworden“, lobt die Großburgwedelerin die Bemühungen der Stadt.

Schwimmen im Fackelschein am 10. August

 

Von Martin Lauber

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