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Ernst-Heinrich Köneke ist gestorben.

Ernst-Heinrich Köneke ist gestorben.
 © Martin Lauber

Wettmar

Ehrenratsherr Köneke gestorben

Er war mit 47 „Dienstjahren“ kommunalpolitisches Urgestein: Ehrenratsherr Ernst-Heinrich Köneke aus Wettmar ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren gestorben.

Wettmar.   Der „Löwe von Wettmar“ brüllt nicht mehr.  Ehrenratsherr Ernst-Heinrich Köneke, der die Geschicke seines Heimatortes Jahrzehnte lang als Bürger- und Ortsbürgermeister durchaus dominant lenkte, ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren sanft entschlafen. Der Familienmensch, der sich, ganz Patriarch, für alle  verantwortlich fühlte und allen Vertrauensvorschuss gab, hinterlässt außer seiner Ehefrau vier Töchter mit ihren Partnern, sieben Enkel- und zehn Urenkelkinder.

Ob im Wasserverband oder dem TSV, der Kirchengemeinde oder im Landvolk – Köneke setzte sich mit ganzer Kraft an verantwortlicher Stelle ein. Lang ist die Liste der politischen Ämter, die der Landwirt noch daneben zwischen 1964 und 2011 ehrenamtlich ausübte.  Bevor die selbstständige Gemeinde Wettmar 1974 im Zuge der Gebietsreform in der späteren Gemeinde Burgwedel aufging, zeigte Köneke im Interimsrat Flagge für sein Dorf, bewies aber auch den Blick fürs große Ganze. Als es damals Verteilungskämpfe zwischen den Ortschaften gab, sei dies die schwerste Phase seiner 47-jährigen kommunalpolitischen Laufbahn gewesen, sagte Köneke einmal dieser Zeitung. 

 Als „Glücksfall“ für die Stadt bezeichnete der frühere Bürgermeister Hendrik Hoppenstedt den Wettmarer, als dieser zwei Jahre nach dem „Ehrenratsherrn“ 2013 das Bundesverdienstkreuz verliehen bekam. Dass der „raue Kerl“ (Köneke über Köneke) unter der harten Schale einen sensiblen und nachdenklichen Kern hatte und ein talentierter Schlichter war, berichten nicht nur politische Ziehkinder wie der Landtagsabgeordnete Rainer Fredermann und Ratsherr Michael Kranz, die beide nach Köneke Ortsbürgermeister in Wettmar waren. 

Die Trauerfeier für Ernst-Heinrich Köneke beginnt am Donnerstag, 9. November, um 14 Uhr in der St.-Marcus-Kirche.

Von Martin Lauber


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