Navigation:
Für die Straße Im Mitteldorf gilt im Schulbereich Tempo 30, das aber von den wenigsten Autofahrern eingehalten wird. Die CDU fordert, das Limit auch auf die Straße Am Markt auszudehnen, die hier in die Ortsdurchfahrt einmündet.

Für die Straße Im Mitteldorf gilt im Schulbereich Tempo 30, das aber von den wenigsten Autofahrern eingehalten wird. Die CDU fordert, das Limit auch auf die Straße Am Markt auszudehnen, die hier in die Ortsdurchfahrt einmündet.
© Martin Lauber

Großburgwedel

CDU will Tempolimit auch am alten Markt

Grundschule und Amtspark in Großburgwedel sind naturgemäß Anziehungspunkte für Kinder. Die Ortsrats-CDU fordert jetzt, dass sie die Straßen Am Markt und Im Klint sicherer überqueren können müssen.

Großburgwedel.  Ausgewertet hat die Stadtverwaltung die Messungen noch nicht, aber jedermann kann selbst sehen, was die Seitenradars zu beiden Seiten der Grundschule Großburgwedel in  leuchtenden Ziffern anzeigen: Das im Mai dieses Jahres neu eingeführte Tempo-30-Limit fürs Mitteldorf, das an Werktagen von 7.30 bis 17.30 Uhr gilt, wird von den meisten Autofahrern auf der Ortsdurchfahrt nicht allzu ernst genommen. Meist blinkt zwischen der Angabe der gemessenen Geschwindigkeit ein Smiley mit grimmig noch unten gezogenen Mundwinkeln auf. Jetzt fordert die CDU-Fraktion im Großburgwedeler Ortsrat, die Tempo-30-Zone im erweiterten Schulbereich noch auszuweiten um die Straße Am Markt – und zwar ohne zeitliche Beschränkung.  

Vielen Bürgern sei unverständlich, warum diese Einbahnstraße im Mai nicht gleich mit einbezogen wurde, sagt Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller (CDU). Denn wie im Mitteldorf gehe es auch auf der Straße Am Markt um die Sicherheit von Kindergarten- und Schulkindern, die dort überwiegend in Höhe des Steinekengangs die Fahrbahn überquerten. Zusätzlich sorgten in diesem Bereich  Geschäfte und Geldinstitut, Hotel und Gaststätte, die Parkplätze und die Bushaltestelle für eine erhöhte Verkehrsfrequenz, argumentiert der Ortsbürgermeister dafür, dass die Stadtverwaltung Tempo 30 in diesem Bereich prüft. 

Zwei Anläufe sind bereits gescheitert

Simultan zu Fortmüllers Vorstoß hat auch seine CDU-Ortsratskollegin Ivonne Vogler einen weiteren Antrag zur Verkehrssicherheit gestellt. Es ist bereits der dritte Anlauf, im Bereich des Amtsparks mit seinem gut angenommenen Spielplatz eine sichere Überquerungsmöglichkeit zu schaffen. Zuständig ist in diesem Fall die Verkehrsbehörde der Region, die 2013 und 2015 sowohl eine Tempo-30-Zone wie auch ein Piktogramm „Achtung Kinder“ auf dem Asphalt der Straße Im Klint abgelehnt hatte. 

„Aufgrund der Verkehrsführung ist das Überqueren der Fahrbahn zum Amtspark gerade für Kinder und Senioren ein Wagnis“, gibt Vogler eine Besorgnis wieder, die  von Bürgern immer wieder an sie herangetragen werde. Die kurvenreiche Straße sei daher sehr unübersichtlich. Vogler erwartet, dass sowohl der Auto- wie der Fußgänger- und Radverkehr auf der bereits jetzt in beiden Richtungen hoch frequentierten Straße noch zunehmen wird, wenn das Bauland am Pöttcherteich bebaut sein wird. 

Vogler schwebt ein Zebrastreifen vor. Und für diesen hat sie auch einen konkreten Platzierungsvorschlag gemacht – am nördlichen Ausgang des Amtsparks, wo die Straße Im Klint zwischen zwei Kurven auf etwa 80 Meter Länge schnurgerade ist. 

Von Martin Lauber

Im Klint 17-19, 30938 Burgwedel, Deutschland

Anzeige

Burgwedel ist ...

  • ... eine Stadt im Nordosten von Hannover, die aus sieben Stadtteilen besteht und mehr als 20.000 Einwohner hat
  • ... schuldenfrei (!)
  • ... die Heimat von Martin Kind, Präsident von Hannover 96
  • ... Sitz der Drogeriemarktkette Rossmann
  • ... Geburtsort von Schauspielerin Bettina Zimmermann
  • ... 6x pro Woche Thema in der Nordhannoverschen Zeitung, die als Heimatzeitung in Burgwedel der Neuen Presse beiliegt. Im Abo und am Kiosk - ohne Mehrkosten.