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Region Burgwedel Nachrichten Rund 2000 Besucher genießen die Wein-Meile
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13:37 29.07.2018
Sie haben Spaß beim Weinfest: Susanne Hermes (von links), Monika Stellmacher, Florence Zacharias, Sascha Ballhausen, Winfried Stellmacher und Dieter Schwering. Quelle: Heine
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Großburgwedel

Die positive Bilanz der zweiten Burgwedeler Wein-Meile wurde am Sonnabendabend nur von einem Gewitterregen getrübt. Zunächst hatten die Gäste noch unterm Regenschirm vor der Bühne getanzt und den Sommer mitten in der Stadt in vollen Zügen genossen. Dann wurde es allerdings so nass, dass alle heimwärts strebten.

Zufriedene Gesichter gab es beim Team EventLese, das die Wein-Meile organisiert hatte. Katharina Sauer, Sebastian Manstein und Martin Müsken zählten an beiden Tagen zusammen etwa 2000 Besucher. „Das Fest wächst. In diesem Jahr gab es mit sieben Weinständen schon zwei mehr als im letzten Jahr“, freute sich Manstein. Es habe allerdings Beschwerden gegeben, weil das Live-Musikprogramm um 22 Uhr endete, sagte Sauer. „Wir müssen leider Rücksicht auf die Anwohner nehmen. Vielleicht ist bei einer Neuauflage Hintergrundmusik vom Band auch nach 22 Uhr möglich.“

Weinkenner Ralf Volker aus Großburgwedel hatte sich die zweitägige Sause wie viele andere nicht entgehen lassen und wirkte gut gelaunt. „Ich habe viele Bekannte getroffen, ws ist sehr nett. Die Von-Alten-Straße bietet sich für derartige Feste an. Es könnte mehr davon geben“, meinte er.

Wegen der Hitze habe er den Alkohol allerdings nur in Maßen konsumiert und sich für Weißwein oder eine Schorle entschieden. „Wenn ich Durst habe, reicht ein Spritzer Wein im Wasser für den Geschmack“, erklärte Volker. Gemischt werde normalerweise zu gleichen Anteilen.

Die Organisatoren beobachteten insgesamt einen vernünftigen Umgang mit Alkohol bei den tropischen Temperaturen. Es sei viel Wasser getrunken worden. „Die Gäste kennen ihr Limit“, stellte Manstein erfreut fest.

Ein Wiedersehen bei der Wein-Meile gab es für Wolfgang Woltemath aus Kleinburgwedel und Peter Stiegler aus Bissendorf-Wietze. Sie waren zusammen zur Schule gegangen und hatten sich für zehn Jahre aus den Augen verloren. „Hier in Großburgwedel haben wir uns wiedergetroffen und uns viel zu erzählen. Wir sind gerade bei 1968 abgekommen.“ Sagten es und waren sofort wieder ins Gespräch vertieft.

Rita und Heino Lampe nutzten das Fest, um ihren Hochzeitstag mit Familie und Freunden zu feiern. „Bei unserer Hochzeit vor 51 Jahren war es ebenfalls warm und lustig. Wir fühlen uns sehr wohl hier“, versicherten beide.

Auch Winzer Philipp Vogel aus Alzey im Anbaugebiet Rheinhessen war zufrieden mit dem Großburgwedeler Weinfest. Aus seiner Sicht hatte sich die weite Anreise gelohnt. Er verkaufte überwiegend kühlen, leichten Weiß- und Roséwein.

Das Team EventLese will auch im nächsten Jahr eine Wein-Meile organisieren. Fest steht bereits, dass es bei zwei Tagen bleibt. „Auf- und Abbau sind sonst nicht zu leisten“, sagte Katharina Sauer. Zwei Wochen vor dem Termin habe das Team mit den Vorbereitungen begonnen, immer in den Abendstunden und am Wochenende. Die drei arbeiten noch in anderen Berufen. Manstein ist Erzieher, Sauer betreibt eine Buch- und Müsken eine Weinhandlung.

„Die Interessengemeinschaft Großburgwedeler Kaufleute hat uns zum Weinfest-Erfolg gratuliert und Interesse an einer Zusammenarbeit signalisiert. Mal sehen, wie die aussehen könnte“, äußerte sich Sauer zu den Zukunftsperspektiven.

Von Sybille Heine

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