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Region Burgwedel Nachrichten Torben Pöplow ist neuer Wirtschaftsförderer
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17:16 31.07.2018
Erster Ansprechpartner für Betriebe: Burgwedels neuer Wirtschaftsförderer Torben Pöplow. Quelle: Frank Walter
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Burgwedel

 Wer auf der Homepage der Stadt nach dem Wirtschaftsförderer forscht, der landet noch bei den Kontaktdaten von Bauamtsleiter Oliver Götze. Ganz klar können sich Außenstehende jedoch nicht sein: „Die kommunale Wirtschaftsförderung wird bei der Stadt Burgwedel in erster Linie durch den Bürgermeister wahrgenommen“, heißt es in der Aufgabenbeschreibung.

Erster Ansprechpartner für Privatwirtschaft

Man muss schon in der Suchmaske seinen Nachnamen eingeben, um auf Torben Pöplow zu stoßen. Ein Aufgabenbereich ist für ihn bislang nicht hinterlegt, doch das soll sich noch ändern. Seit 1. Juli ist der 34-Jährige erste Ansprechpartner für die Privatwirtschaft im Stadtgebiet – und diejenigen Firmenchefs, die vielleicht mit einem Umzug ihres Betriebs nach Großburgwedel oder einen der anderen Ortsteile liebäugeln.

Tatsächlich war es im Rathaus bislang ein Dreigestirn aus Bürgermeister Axel Düker, dem Bauamtsleiter Oliver Götze und Bauamt-Mitarbeiter Malte Zurek, das den Draht zu den Firmen hielt. „Das war ein Behelfskonstrukt, aber ein gut funktionierendes“, sagt Götze.

Die CDU und auch die FDP hatten da allerdings schon länger Nachbesserungsbedarf gesehen, weshalb die Stelle nun ausgeschrieben worden war. Bislang, so Götze, habe man im Bereich der Wirtschaftsförderung personell nicht die Möglichkeiten – und oft auch nicht den Bedarf –gehabt, in Sachen Vermarktung in die Offensive zu gehen. Doch das könnte sich künftig ändern durch die zusätzlichen Ressourcen, wobei Torben Pöplow allerdings laut Düker auch den Bauamtsleiter für dessen andere Aufgaben entlasten soll.

Masterstudium der Stadt- und Regionalentwicklung

Für Pöplow selbst, der in Kiel sein Masterstudium der Stadt- und Regionalentwicklung absolviert hatte, ist Burgwedel kein gänzlich unbekanntes Pflaster. Geboren und aufgewachsen im Landkreis Celle, sei er als junger Mann unter anderem „manches Mal zu Ikea gefahren“. Nach dem Studium hatte er für ein Unternehmen in Bremen städtebauliche Sanierungskonzepte betreut und dabei viel für und mit Kommunen gearbeitet. Der Knotenpunkt zwischen Wirtschaft und Verwaltung ist ihm deshalb nicht unbekannt – auch wenn die neue Aufgabe nun einen Perspektivwechsel mit sich bringe.

Netzwerker und Weichensteller

Für einen persönlichen Eindruck vom Stadtgebiet blieb in den Anfangswochen schon etwas Zeit. Burgwedel sei dörflich und städtisch zugleich, Wohnen und Arbeiten mischten sich, die Stadt biete viele Veranstaltungen, und viele Burgwedeler identifizierten sich stark mit ihrer Stadt. Bei der IWU-Gewerbeschau in Wettmar am Sonntag, 5. August, beim WIR-Businessfrühstück und bei Firmenbesuchen will er seine Eindrücke weiter vertiefen und sich zugleich als erster Ansprechpartner für die Betriebe im Rathaus vorstellen.

Der 34-Jährige soll sich künftig um den Breitband-Ausbau kümmern, um die bestehenden Betriebe an der Von-Alten-Straße und in den Gewerbegebieten, aber auch um die Vermarktung freier Flächen beispielsweise neben Rossmann und Fiege. Er versteht sich dabei als Netzwerker, als Weichensteller und als Moderator: „Ich möchte die Wünsche so bündeln, dass letztlich alle zufrieden sind.“

Von Frank Walter

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