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Region Burgwedel Nachrichten Hofmann spielt Orgelkonzert in St. Petri
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11:09 27.08.2018
Organist Martin Hofmann an der Orgel von St. Petri. Quelle: Konstantin Klenke
Großburgwedel

 „Altes, aus altem Neugemachtes und ganz Neues“ – diese Worte im Titel des Konzerts von Martin Hofmann musste wohl manch ein Besucher erst innerlich sortieren. Die eigentliche Darbietung des Organisten am Sonntagnachmittag in der St.-Petri-Kirche sprach hingegen auf Anhieb viele Sinne des Publikums an.

Mit Werken von Nicolas Clerambault, Philip Glass, Jehan Alain und Guy Bovet hatte Hofmann ein Programm aus verschiedenen Ländern und Epochen mitgebracht. Besonders spannend waren die Geschichten hinter den Werken und ihren Komponisten, auf die der Organist aus Goslar-Hahnenklee während des Konzerts einging. Nacheinander ließ er mithilfe der Orgel nach klassisch französischem Vorbild die Filmmusik über einen japanischen Schriftsteller und Putschisten, ein modernisiertes Minnelied, eine Komposition über ein immer wiederholtes Bittgebet und schließlich sogar Tangos durch das Kirchenschiff klingen.

Organist lässt Publikum in seine Klangwelt eintauchen

Die knapp 80 Zuhörer konnten diesen Geschichten mit vielen Sinnen nachspüren: Für die Ohren gab es – logisch – nahezu ständig Melodien zu hören. Wenn Hofmann gerade zwischen zwei Sätzen eines Stücks eine Pause einlegte, trugen die Ruhe und Konzentration, mit der sich das Publikum auf die Darbietung einließ, aber ebenso ihren Teil zur Atmosphäre des Konzerts bei. Ein Hingucker: Ein Stück spielte Hofmann nur mithilfe seiner Füße und der Orgelpedale.

Phasenweise besonders kraftvolle Intonierungen auf der „Königin der Instrumente“ brachten auch die Bänke und den Boden der Kirche zum sanften Mitschwingen und unterstrichen so das Gefühl, man befinde sich ganz inmitten der von Hofmann geschaffenen Klangwelt. Mit seinem sorgfältig ausgewählten und gekonnt präsentierten Repertoire ließ der Organist sein Publikum innehalten und gab ihm die Möglichkeit, alles außerhalb davon für knapp eineinhalb Stunden einfach einmal auszublenden.

Von Konstantin Klenke

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