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Region Burgwedel Nachrichten Secondhand-Kaufhaus hat Lehrstellen frei
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09:46 17.05.2018
Geschäftsführerin Catrin Bruns führt den CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann durch das Fairkauf-Center. Quelle: Jarolim-Vormeier
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Großburgwedel

Benachteiligten Personen und Menschen mit Behinderung eine Chance am Arbeitsmarkt zu geben - das ist das Ziel des Celler Integrationsbetriebes Fairkauf-Center, das Filialen in Großburgwedel, Bergen, Wathlingen sowie zwei weitere in Celle betreibt. „40 Prozent unserer rund 30 Mitarbeiter sind Menschen mit Handicap“, berichtete Geschäftsführerin Catrin Bruns bei einem Besuch des CDU-Landtagsabgeordneten Rainer Fredermann in der Großburgwedeler Filiale an der Straße Im Mittendorf 19.

Die Mitarbeiter haben zahlreiche Beschäftigungsfelder, in denen sie arbeiten können: Lagerhaltung, Warenpräsentation, Verkauf, Verwaltung oder auch als Fahrer oder Beifahrer bei Transporten. „Unsere Firmenphilosophie ist die gegenseitige Achtung. Unser Ziel ist es, durch unbefristete Arbeitsverträge einer Ausgrenzung von schwerbehinderten Menschen entgegenzuwirken“, sagt die Geschäftsführerin. Derzeit könnte das Sozialkaufhaus in seinen Filialen 15 Auszubildende beschäftigen, aber lediglich drei Bewerbungen lägen für den 1. August vor, bedauerte Bruns bei dem Rundgang mit Fredermann. 

„Wie an unseren anderen Standorten verkaufen wir auch in Großburgwedel gebrauchte Möbel und Dinge des täglichen Lebens wie Bücher, Wohnaccessoires und Bilder zu günstigen Preisen“, so Bruns. Das Kaufhaus steht jedermann offen. „Das Ganze funktioniert nur durch unsere Spender.“

Und warum habe man vor zwei Jahren gerade in Großburgwedel eine neue Filiale eröffnet, wollte der CDU-Politiker wissen. Laut Bruns war das ein Zufall. Ursprünglich habe das Unternehmen eine neue Ladenfläche in Burgdorf gesucht. „Doch die Parkplatzsituation war dort nicht optimal“, erläuterte sie. In Großburgwedel sei man hingegen fündig geworden: 700 Quadratmeter als Verkaufs- und Lagerfläche mitten in der Stadt und ein Parkplatz direkt vor der Ladentür.  

Nach 24 Monaten hat sich das Secondhand-Kaufhaus mit seinen fünf Mitarbeitern in Großburgwedel etabliert. Filialleiter Martin Hamm zieht eine positive Bilanz: „Das Center wird gut angenommen, wir haben mittlerweile etliche Stammkunden.“ Sowohl die Zahl der Spender als auch die der Käufer steige kontinuierlich. Gerade jetzt, da viele Leute ihren Frühjahrsputz erledigten, würden viele Artikel gespendet. Gut besonders für einkommensschwache Menschen, denen Fairkauf die Gelegenheit bieten will, notwendige Dinge zu günstigen Preisen zu kaufen. „Und mit den erwirtschafteten Überschüssen“, hebt Catrin Bruns hervor, „ finanzieren wir neue Stellen im Betrieb.“

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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