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Region Burgwedel Nachrichten Deutsche Glasfaser startet Info-Tour in Kleinburgwedel
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00:19 22.02.2019
Gut besucht: Die Info-Veranstaltung der Deutschen Glasfaser in Kleinburgwedel. Quelle: Thomas Oberdorfer
Kleinburgwedel

Mit diesem Ansturm hatte keiner gerechnet: Gut 100 Interessenten drängten sich am Dienstagabend im ersten Stock des Feuerwehrgerätehauses in Kleinburgwedel. Der Raum war bis zum letzten Platz gefüllt, für manch einen blieb nichts anderes übrig, als mit einem Stehplatz vorlieb zu nehmen. Alle wollten Informationen zu dem geplanten Glasfaserausbau für rund 800 Haushalte in Kleinburgwedel. Und die bekamen sie aus erster Hand: Thomas Breer, Projektverantwortlicher bei der Deutschen Glasfaser, stand den Interessierten Rede und Antwort.

Bewohner aus dem Heidewinkel fordern Turbo-Internet

Und schnell wurde klar, dass einigen Kleinburgwedelern vor allem ein Thema ganz besonders auf den Nägeln brennt. Wird es das Turbo-Internet auch „Im Heidewinkel“ geben? „Das ist in der ersten Ausbaustufe nicht vorgesehen“, erklärte Breer den hörbar enttäuschten Besuchern aus der Splittersiedlung. Aber das letzte Wort scheint in Sachen Heidewinkel noch nicht gesprochen zu sein. „Wir führen dazu noch Gespräche mit der Stadtverwaltung.“

Keine Steuergelder für den Glasfaserausbau

Das bestätigte dann auch Bürgermeister Axel Düker: „Wir sprechen bei jedem Treffen über das Thema“, sagte er im Gespräch mit dieser Zeitung, stellte aber auch klar, dass „es eine direkte Unterstützung des Glasfaserausbaus aus Steuermitteln für den Heidewinkel nicht geben kann.“ Zumal es bereits eine Glasfaseranbindung bis in die Splittersiedlung gibt. Diese wurde schon vor einigen Jahren von der Telekom verlegt, gefördert aus dem „Weißen-Flecken-Programm“ der Region Hannover. Allerdings: Die Häuser in der Siedlung sind auch weiterhin über Kupferleitungen angeschlossen, was zu deutlichen Geschwindigkeitseinbußen führt. „Leider können wir nicht auf die bestehende Leitung zugreifen und sie für unseren Ausbau nutzen“, sagte Breer.

Damit gestaltet sich der Glasfaserausbau in Kleinburgwedel schwieriger als in den vier anderen Ortschaften. Die Deutsche Glasfaser plant zwar das Dorf nahezu komplett per Glasfaser mit Turbo-Internet zu versorgen, die rund 50 Häuser in der Heidewinkel-Siedlung sollen aber vorerst außen vor belieben. Gleiches gilt übrigens für die ebenfalls zu Kleinburgwedel gehörende „Wietzesiedlung“, den „Mühlenberg“ vor den Toren Großburgwedels und die Häuser am Würmsee.

Verträge nach der Info-Veranstaltung unterschrieben

Alle anderen Kleinburgwedeler standen dem Angebot des Telekommunikationsanbieters beim ersten Info-Abend durchaus positiv gegenüber. Am Ende konnte sich Breer über einige Vertragsabschlüsse freuen. Die sind auch nötig, schließlich wird das Projekt nur dann umgesetzt, wenn sich bis Ende Mai 40 Prozent der Haushalte aus den fünf Burgwedeler Ortsteilen Engensen, Fuhrberg, Kleinburgwedel, Thönse und Wettmar für einen Internetanschluss bei der Deutschen Glasfaser entschieden haben. In vielen Einzelgesprächen berieten Mitarbeiter des Telekommunikationsunternehmens die Besucher der Veranstaltung.

Es folgen noch drei weitere Beratungstermine

Der Beratungsmarathon des Glasfaseranbieters geht indes weiter. Nach Kleinburgwedel am Dienstag steht nun für Donnerstag eine Informationsveranstaltung in Engensen (Haus am Walde, Am Lahberg 52) auf dem Programm. Am Freitag, 22. Februar gibt es dann Informationen im Wettmarer Dorfgemeinschaftshaus, Meitzer Weg und am Mittwoch, 27. Februar im Feuerwehrhaus in Thönse, Bruchstraße 1. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr.

Das neue Turbo-Internet: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Wie schnell wird das neue Internet? Wann ist es verfügbar? Und was wird es kosten? Hier finden Sie alle Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Glasfaser-Kabel-Internet in Burgwedel.

Von Thomas Oberdorfer

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