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Region Burgwedel Nachrichten Zwei Ausbildungsmessen für 2019 geplant
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17:39 12.09.2018
Erstes Ausbilder-Frühstück nach der Sommerpause im Amtshof Quelle: Martin Lauber
Burgwedel

 Nach der „Startklar“-Premiere im vergangenen März soll es 2019 gleich zwei Ausbildungsmessen dieses Namens im Großburgwedel geben: am 27. Februar nochmal im Erstlings-Format und im September 2019 mit längerem Nachmittag, um auch Schüler anzusprechen, die nicht in Burgwedel zur Schule gehen. Das wurde am Mittwoch beim Ausbilderfrühstück im Amtshof bekannt gegeben. Ab sofort können interessierte Unternehmen, die auf Azubi-Suche sind, sich anmelden. Zu toppen gilt es die die Teilnehmerzahl von 19 Firmen, die bei der Erstauflage insgesamt 34 Lehrberufe im Angebot hatten.

Die Fäden für „Startklar“ laufen unter anderem auf dem Schreibtisch von Jürgen Hansen zusammen. Noch vor wenigen Jahren habe er an das soziale Gewissen der Unternehmer appelliert, um Lehrstellen aufzutun, erinnert sich der 50-Jährige. Mittlerweile haben die Verhältnisse sich um 180 Grad gedreht. Jetzt unterstützt Hansen im Auftrag der Region Hannover die Wirtschaft dabei, an den Schulen den dringend benötigten Fachkräftenachwuchs zu rekrutieren. In Burgwedel sei dies eine Zusammenarbeit mit engagierten Partnern. Dort wird seit Monaten in drei Arbeitsgruppen parallel an Startklar II gearbeitet.

Das positive Feedback von der Premiere beflügelt die Messemacher. Bis auf zwei Prozent fanden alle Schüler laut schriftlicher Umfrage den Startklar-Start „gut“ oder „sehr gut“ und 92 Prozent die jeweils 15-minütigen Gespräche mit Firmenvertretern „nützlich“. 62 Prozent gaben sogar an, diese hätten ihnen bei der Berufswahl geholfen. Hansen verlas einen Schüler-Kommentar: „Am Anfang dachte ich, wir werden da sitzen und die labern uns voll, aber wir konnten was machen und hatten Spaß.“ Gleichwohl kamen die Praxisaufgaben nur bei zwei Drittel der Schüler gut an. Auf Seiten der Unternehmer beantworteten jeweils 81 Prozent die Frage mit Ja, ob ihre Erwartungen erfüllt worden seien und ob sie Impulse aus den Gesprächen mitgenommen hätten.

Andrea Thun, Personalchefin beim Maschinenbauer Steinlen, gehört zum ehrenamtlichen Messe-Team. Sie stellte die Pläne für Startklar II am 27. Februar 2019 von 8 bis 15 Uhr in der Pausenhalle des Schulzentrums vor. Diesmal soll plakatiert und eine Broschüre mit dem Lehrstellenangebot erstellt und in höherer Auflage gedruckt werden. Ein Verpflegungsstand ist geplant. Im Vorfeld sollen Mitarbeiter des Instituts für Talentforschung (IfT) im 9. Jahrgang der Oberschule (OBS) die ausstellenden Firmen kurz vorstellen und den Schülern bei der Auswahl der Gesprächswünsche helfen. Zum Zielpublikum gehören ebenfalls Zehntklässler und interessierte Gymnasiasten (siehe Artikel unten). Bei den 15-Minuten-Runden je Kontakt soll es bleiben. Aussteller müssen mit Kosten von circa 200 Euro rechnen.

Info: Nähere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es per E-Mail an juergen.hansen@region.hannover.de oder unter Telefon (0511)616-23521.

Gymnasium wirbt für Startklar, hat aber eigene Infobörse

Bei der zweiten Auflage von „Startklar“ im Februar 2019 soll die Zusammenarbeit mit dem Gymnasium Großburgwedel besser klappen als bei der Premiere in diesem März, als es Termin- und Kommunikationsprobleme gab. Mit ihrem neuen Direktor Robert Baberske und Lehrer Hans Richard Vosberg war die Schule beim Ausbilderfrühstück vertreten. Beide signalisierten ihre Bereitschaft, aktiv für die Messe zu werben und interessierte Schüler für deren Besuch freizustellen. Das kam den Wünschen mehrerer Unternehmer und Selbstständigen entgegen, die bei der „Startklar“-Premiere angehende Abiturienten unter den Schülern vermisst hatten.

Das Gymnasium Großburgwedel organisiert indes auch eine schulinterne Berufsinformationsbörse (BIB) für die Jahrgänge 11 und 12, die nächste steht bereits am 20. September bevor. Mit Fragebögen wurde ermittelt, aus welchen Fachbereichen sich die Schüler Ansprechpartner mit Praxiserfahrung wünschen. Psychologie, Medizin, Jura, Wirtschaft und Informatik waren dabei die Favoriten. Die BIB-„Experten“ wurden überwiegend aus Ehemaligen wie auch aus Studierenden rekrutiert, um Orientierungshilfe für die Berufs- oder Studienwahl zu geben.

Von Martin Lauber

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