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Nachrichten Premiere: 60 Hunde planschen im Freibad
Region Burgwedel Nachrichten Premiere: 60 Hunde planschen im Freibad
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00:19 13.10.2018
Der erste Badetag für Vierbeiner findes bei Hundebesitzern großen Anklang. Quelle: Katerina Jarolim-Vormeier
Großburgwedel

 Anno hat seinen grünen Ball im Blick und will das Spielzeug ganz sicher nicht mit den anderen Hunden im Freibad teilen. Schneller als alle anderen paddelt der Magyar-Vizsla zu dem Ball und bringt ihn zu seinem Frauchen Katharina Voigt. Die Großburgwedelerin kennt den Hundeschwimmtag bereits aus Neustadt. „Eine tolle Sache für die Hunde“, lobt sie nun den Gratis-Badetag in Großburgwedel.

Hunde im Freibad - das ist eigentlich tabu. Am Mittwoch nicht. Damit aber alles seine Ordnung hat, haben Astrid Welzer und Michaela Seidel von der Stadtverwalltung die aktuellen Tollwutimpfungen und die Haftpflichtversicherungen der Hundebesitzer am Eingang kontrolliert.

Hundeschwimmen wird wiederholt

Das Schwimmbecken im Freibad verwandelt sich drei Stunden lang zum Wasserspielplatz für die Vierbeiner. "Wir sind froh, den Schwimmtag erstmals anbieten zu können – und bei so herrlichen Sonnenschein", sagt der städtische Hauptamtsleiter Götz Gero Moeller und freut sich über die vielen Herrchen und Frauchen, die mit ihren Vierbeinen gekommen sind und kündigt an: „Den Badetag für Hunde wiederholen wir im nächsten Jahr.“

Indes schwimmt Herrchen Andreas Lenz mit Hündin Gretchen entspannt im Becken. Für den zweijährigen Rhodesian Ridgeback sei es eine Premiere. Die Hunde seien zunächst irritiert, weil sie in Naturteichen den Boden nicht sehen – und im Freibad schon“, sagt der Hundebesitzer. „Deshalb muss im Freibad jeder Hund langsam herangeführt werden.“

Die Tiere rennen aufgeregt hin und her, vom Wasser zu ihrem Herrchen und verlangen bellend, dass ihr Spielzeug wieder geworfen wird. "Jenna hat einen riesen Spaß", sagt Hundebesitzerin Heike Alt. Sicher ist: „Da Jenna jede Scheu vor der Kante verloren hat, kommen wir bei einer Neuauflage wieder“, sagt die Frau aus Neuwarmbüchen.

Aber nicht alle Hunde schütteln sich am Beckenrand vergnügt das Wasser aus ihrem Fell. Balu, ein junger Amerikanischer Eskimo Hund, ist skeptisch. Nur vorsichtig streckt er eine Pfote über den Beckenrand und taucht sie ins Wasser ein. An den Stufen ins Becken ist es nur etwa zehn Zentimeter tief. Trotzdem zieht er die Pfote schnell wieder zurück. "Er traut sich nicht", sagt sein Herrchen Robert Meyer. Die ganze Familie habe schon versucht, Balu an Wasser zu gewöhnen - ohne Erfolg. Statt im Wasser zu baden, trinke er es lieber. Einen vergnügten Mittwoch scheint der Hund trotzdem zu haben – und tobt um das Becken herum.

Schwimmmeister Nick Rau und seine Kollegen machen ab Donnerstag das Becken winterfest. Das Wasser werde mit einem speziellen Mittel desinfiziert, sagt Rau, aber bleibe im Becken, damit die Fliesen nicht kaputt brechen. „Erst im Frühjahr lassen wir es heraus und befüllen neu“, sagt er.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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