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Engagieren sich in der Bürgerstiftung Burgwedel: Michael Kranz (von links), Monika Stellmacher, Jürgen Zimmer, Rolf Fortmüller, Hans-Joachim Rödiger und Winfried Stellmacher.

Engagieren sich in der Bürgerstiftung Burgwedel: Michael Kranz (von links), Monika Stellmacher, Jürgen Zimmer, Rolf Fortmüller, Hans-Joachim Rödiger und Winfried Stellmacher.© Böger

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Burgwedel

Bürgerstiftung hofft auf Start im Frühjahr

Vor gut einem Jahr ist die Bürgerstiftung Burgwedel von einer kleinen Gruppe engagierter Bürger auf den Weg gebracht worden. Jetzt hofft der neue Interimsvorstand, dass das erforderliche Stiftungskapital von mindestens 50.000 Euro bis zum Frühjahr zusammenkommt.

Großburgwedel. "Die Bürgerstiftung ist das Grundauffangbecken der Gesellschaft", so definiert Vorstandsmitglied Michael Kranz die geplante Einrichtung. Sie springe dort ein, wo andere Institutionen nicht helfen könnten. Das gelte für die Lösung individueller Probleme wie den Kauf eines Instruments für ein musikalisch begabtes Kind aus einer einkommensschwachen Familie ebenso wie größere langfristige Projekte wie die Anlage eines Bürgerarchivs.

Solchen nachhaltigen Vorhaben wolle sich die Stiftung bevorzugt widmen, sagt der kommissarische Vorsitzende Jürgen Zimmer. Zurzeit stehen drei größere Projekte auf der Liste. Das sind neben dem Archiv ein jährlich zu verleihender Bürgerpreis für Zivilcourage sowie unter dem Titel "Stark im Netz" die Unterstützung von schulischen Präventionsprogrammen, mit denen Schüler wie Eltern über Gefahren aufgeklärt werden, die bei der Nutzung des Internets lauern.

Doch um all das verwirklichen zu können, braucht die Stiftung zunächst einmal Geld. 18 Gründungsstifter, die sich zur Spende von mindestens 1000 Euro verpflichtet haben, stehen inzwischen fest. Manche von ihnen sind noch zu einem deutlich höheren Beitrag bereit, wenn die Stiftung erst offiziell gegründet und eingetragen ist, so dass sie steuerlich absetzbare Bescheinigungen ausstellen kann. Bis zum Frühjahr, so hofft der Vorstand, sollen genügend Mitstreiter gefunden und die gesetzlich vorgeschriebenen 50.000 Euro eingesammelt sein. Sämtliche Spenden bleiben als Stiftungskapital erhalten. Verteilt wird nur der damit erzielte Ertrag.

"Wir werden noch viele Leute ansprechen", kündigt Vorstandsmitglied Monika Stellmacher an. Auch Firmen und andere juristischen Personen könnten Stifter werden, betont Kranz. Wer 1.000 Euro einbringt, hat in der Gründungsversammlung fünf Jahre lang Stimmrecht und kann so mit über die Projekte entscheiden. Ab 10.000 Euro gilt das sogar lebenslang.  

Wer sich für eine Unterstützung der Stiftung interessiert, kann auf deren Internetseite unter www.bürgerstiftung-burgwedel.de alle Informationen erhalten.


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Burgwedel ist ...

  • ... eine Stadt im Nordosten von Hannover, die aus sieben Stadtteilen besteht und mehr als 20.000 Einwohner hat
  • ... schuldenfrei (!)
  • ... die Heimat von Martin Kind, Präsident von Hannover 96
  • ... Sitz der Drogeriemarktkette Rossmann
  • ... Geburtsort von Schauspielerin Bettina Zimmermann
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