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Nachrichten Austauschschüler aus Texas am Gymnasium Großburgwedel
Region Burgwedel Nachrichten Austauschschüler aus Texas am Gymnasium Großburgwedel
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00:28 16.06.2018
Sechs texanische und 19 deutsche Schüler nehmen an dem Austausch teil. Quelle: Elena Everding
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Großburgwedel

Am Gymnasium Großburgwedel sind zurzeit Austauschschüler aus dem amerikanischen Bundesstaat Texas zu Besuch. Sechs Schüler der The Colony High School aus der gleichnamigen Stadt nahe Dallas verbringen die nächsten zweieinhalb Wochen in deutschen Gastfamilien.

Das freudige Wiedersehen gab es bereits am Dienstagabend: Dann kamen die sechs Schüler nach einem langen Flug endlich in Burgwedel an. Die offizielle Begrüßung durch die Schule und Bürgermeister Axel Düker folgte am Mittwochmorgen, inklusive typisch deutschem Kuchen. Die Schüler kennen sich bereits aus dem Februar, als 19 deutsche Zehntklässler der Amerika-AG des Gymnasiums nach The Colony reisten.

„Es ist ein Privileg für eine deutsche Schule, eine Austauschschule in den USA zu haben“, sagte der kommissarische Schulleiter Matthias Heßbrüggen. Das Orchester der Bläserklasse des Gymnasiums spielte zur Begrüßung ein kleines Konzert. Die Kooperation der Schulen besteht erst seit diesem Jahr. Bürgermeister Düker hofft, dass sich diese etabliert. Dann könnten in den nächsten Jahren auch mehr texanische Schüler nach Burgwedel kommen. „Bisher erlaubt das die Schulbehörde nicht“, erklärt Englischlehrer Benjamin Ziegler, der den Austausch gemeinsam mit Cornelia Großheim von deutscher Seite aus organisiert hat.

Die amerikanischen Schüler besuchen in ihrer Zeit in Großburgwedel den regulären Unterricht, unternehmen aber auch Ausflüge nach Berlin, Köln, Wolfsburg und zur Gedenkstätte Bergen-Belsen. Der erste Eindruck von Deutschland und Burgwedel ist durchgehend positiv: Die Schüler wurden herzlich in den Gastfamilien aufgenommen, erzählt die amerikanische Deutschlehrerin Stephanie van Sant, die die Schüler gemeinsam mit einer Kollegin nach Burgwedel begleitet.

„Hier ist es so grün und ruhig“, erzählt die Texanerin Makenzie (18). Joe (16) wundert sich über die einspurigen Straßen. Eine der Austauschschülerinnen fuhr am ersten Tag bereits mit dem Fahrrad zur Schule – in Texas ist das wegen der großen Distanzen sehr unüblich. Auch mit den Duschen in Deutschland hätten die Texaner so ihre Probleme gehabt, erzählt van Sant - die seien in Amerika nämlich in der Wand verankert.

Der Austausch kam zustande, weil van Sant vor einigen Jahren am Gymnasium Großburgwedel als Fremdsprachenassistentin gearbeitet hatte. Ihr hatte es dort so gut gefallen, dass sie später wieder Kontakt zum Gymnasium aufnahm. Mit Erfolg: Schon beim ersten Besuch im Februar sind viele Freundschaften zwischen den Schülern entstanden.

Von Elena Everding

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