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Region Burgwedel Nachrichten Auf vielen Trikes geht es rund um Großburgwedel
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00:44 18.04.2018
Das rote Trike mit Michael Gilles am Lenker führt den Konvoi an. Quelle: Philipp Bader
Großburgwedel

Schon aus einiger Entfernung hört man das Knattern der Motoren. Dann biegt der Tross um die Ecke: gut 20 Maschinen, zwei-, drei- und vierrädrig, auf dem Weg nach Fuhrberg, zum gemütlichen Sonntagskaffee. Die Fahrer kommen aus ganz Norddeutschland, aus Kassel, Cuxhaven, Bremen und auch aus Großburgwedel. Angeführt wird der Konvoi von den Organisatoren Michael Gilles und Heike Westphal auf ihrem rotem Trike. Sie gehören zu einer kleinen privaten Triker-Truppe. Der lose Verbund aus neun Freunden aus Hannover und Umgebung ist sonst meist im kleineren Kreis unterwegs. „In Niedersachsen laden die Vereine und privaten Triker sich oft gegenseitig ein und fahren zusammen rum“, sagt Gilles. „Und irgendwann kam die Frage auf: Warum machen wir das nicht mal bei euch?“ 

Mittlerweile ist es sogar schon das sechste Treffen in Großburgwedel. Mehr als 60 Personen haben sich bei Familie Westphal zum Frühstück eingefunden und die Bissendorfer Straße für sich in Anspruch genommen. Es herrscht gute Stimmung, trotz des leichten Regens. Aber so ein paar Tropfen machen Norddeutschen gemeinhin ja nichts aus.

Vom Biker zum Triker

Die Leidenschaft zum Motorrad war bei Gilles schon immer vorhanden. Aber schon in seiner Lehrzeit fand er die dreirädrigen Maschinen interessant und war auch oft mit seinem Bike bei Triker-Treffen dabei. „Zwischen den beiden Lagern besteht keine Rivalität oder Ähnliches, da hat man keine Probleme. Und dann habe ich meine Heike kennengelernt, und sie fuhr Trike“, sagt er mit einem Lächeln. Seitdem sind sie beide totale Dreirad-Fans. 

In den Urlaub geht es auch auf drei Rädern – an die Mosel oder an den Bodensee, kein Ort ist vor dem roten Trike sicher. Für das etwas komfortablere Reisen und Wohnen ist ebenfalls gesorgt. „Wir haben hier ja einen Automotor drin, so können wir sogar einen Campingwagen mitnehmen. Da schläft es sich besser drin als im Zelt“, sagt Gilles. „Und du lernst auf der Fahrt immer neue Leute kennen. Da können sich echte Freundschaften draus entwickeln. Das ist eben das Schöne und Gesellige, bei Trikern und bei Bikern.“

Auf drei Rädern zum Sonntagskaffee

Pünktlich zur großen Abfahrt um 13 Uhr hat dann sogar das Wetter ein Einsehen. Die Sonne verbirgt sich zwar immer noch hinter Wolken, aber immerhin ist es trocken. Die stolzen Triker und Biker schwingen sich auf ihre Gefährte und lassen die Motoren losblubbern. Dann setzt sich der Konvoi in Bewegung. Das Ziel: Die alte Backstube in Fuhrberg, wo man bei Kaffee und Kuchen weiter fachsimpeln und plaudern will. 

Von Philipp Bader 

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