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Region Burgdorf Nachrichten Zwei Baustellen beschäftigen Sorgenser Schützen
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18:57 06.02.2018
Heinz Kistner (links) und Dirk Schwerdtfeger blättern in den Antragsunterlagen. Quelle: Antje Bismark
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Sorgensen

 Für knapp 18.000 Euro möchte der Schützenverein Sorgensen seinen Schießstand umbauen – und damit mittelfristig neue Mitglieder gewinnen. Doch ob das gelingt, hängt vor allem von einer ungeplanten Baustelle ab. Denn im August vergangenen Jahres drang, erstmals in der 40-jährigen Geschichte des Gebäudes, viel Regenwasser in den Schießkanal ein. „Während einer langen Regenphase konnte das Wasser wohl nicht mehr richtig versickern und hat sich seinen Weg gesucht“, sagt Vereinschef Dirk Schwerdtfeger. 

„Wir haben jetzt erstmal alles notdürftig abgedichtet“, sagt Vereinsvize Heinz Kistner. Nun warte der Verein darauf, dass das Wetter die Außenarbeiten zulasse. Dann prüfen Ehrenamtliche im Zusammenspiel mit Fachfirmen gezielt an den undichten Stellen, wie sie die Lecks abdichten können. „Dafür müssen wir sicherlich etliches an Erde bewegen“, sagt Kistner. Erst wenn die schadhaften Bereiche mit Folie oder anderen Materialien verschlossen seien, könne der Innenausbau weitergehen. 

Die Verantwortlichen hoffen, dass die Baukosten für das unerwartete Problem nicht mehr als 8000 Euro betragen. „Mehr können wir einfach nicht bewältigen“, sagt Schwerdtfeger und sieht dabei die Stadt Burgdorf durchaus auch in der Pflicht. „Andere Vereine haben deutlich höhere Summen für ihre Gebäude erhalten“, sagt er mit Blick auf die Gleichbehandlung.

Denn: Der Regionssportbund fördert zwar den Umbau des Schießstandes, nicht aber die Sanierung wegen des Wasserschadens. „Die Förderrichtlinien lassen das schlicht nicht zu“, sagt Kistner, von Beruf Jurist. Sollten die Baukosten für die Abdichtung zu hoch sein, dann drohe deshalb im schlimmsten Fall, dass der Schützenverein das gerade bewilligte Geld wieder zurückgeben muss. Bis 30. Juni, so Kistner, müsse der Verein die Fördersumme von gut 3800 Euro investiert und dem Regionssportbund nachgewiesen haben.

Gelingen die Arbeiten im ersten Bauabschnitt, dann lassen die Schützen ihren bisherigen Kleinkaliber- in einen Großkaliberstand umbauen. Die dazu notwendige Dämmung hatten die Vereinsmitglieder bereits im vergangenen Jahr angebracht. „Zum Glück ist das Regenwasser an anderen Stellen eingedrungen, dadurch gab es dort keine Schäden“, sagt Kistner. In weiteren Schritten werde nun eine maschinelle Lüftung und neue Elektronik eingebaut, dann die notwendige Schießstandtechnik installiert.

Damit biete der Verein künftig eine in der Stadt einmalige Kombination, schwärmen die Chefs: einen 50-Meter-Stand in einem Gebäude. „Das ist für uns die Chance, neue Mitglieder zu werben und neue Sportarten, wie das Schießen mit dem Unterhebelrepetierer, zu starten“, sagt Kistner. 

Von Antje Bismark

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