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Region Burgdorf Nachrichten Weihnachtsmärkte bei Taschendieben beliebt
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16:32 01.12.2017
Leichtes Spiel für einen Taschendieb: Umhängetaschen sollen unter dem Arm und mit der Verschlussseite nach innen getragen werden, rät die Polizei. Quelle: HAZ-Archiv
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Burgdorf

 An diesem Wochenende öffnen die ersten Weihnachtsmärkte. Sie locken aber nicht nur Freunde des Budenzaubers an, sondern auch Taschendiebe, die dort ideale Arbeitsbedingungen vorfinden. Auch in kleinen Städten wie Burgdorf sei man vor Dieben nicht sicher, sagt eine Sprecherin der Polizei Burgdorf. Die Aufklärungsquote tendiert gen Null. „Denn oft wird der Diebstahl des Handys oder der Geldbörse erst bemekt, wenn man zu Hause ist.“ Meist wisse das Opfer noch nicht einmal, wann und wo es bestohlen wurde.

Sehr beliebt bei den Tätern sei der Drängel-Trick: „Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis dieses sich ärgerlich abwendet und dadurch die umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi griffbereit anbietet. Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder Handy verschwunden“, erklärt die Polizistin. Erfolgreich sei auch die Masche, die Kleidung des potenziellen Opfers zu beschmutzen. Beim angeblichen Reinigungsversuch griffen die Diebe dann blitzschnell zu. 

Dabei können einfache Vorkehrungen vor Dieben schützen. Die Polizei rät:

Beim Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mitnehmen, wie benötigt wird.

Geld, EC- und Kreditkarten sowie Papiere in unterschiedlichen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper tragen.

Handtaschen immer mit der Verschlussseite zum Körper tragen.

Im Gedränge sollte man verstärkt auf seine Wertsachen achten. „Werden Sie misstrauisch, wenn Sie plötzlich angerempelt oder in die Zange genommen werden.“

Niemals die PIN der EC-Karte auf einem Zettel in der Geldbörse oder der Handtasche deponieren. 

Wer bemerkt, dass ihm Zahlungskarten abhandengekommen sind, sollte diese sofort sperren lassen – über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116. 

Von Anette Wulf-Dettmer

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