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Region Burgdorf Nachrichten Stadtsparkasse verdient an Krediten
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16:25 31.07.2018
Die geliftete Stadtsparkasse Burgdorf kann sich nach wie vor im Markt behaupten. Quelle: Dege
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Burgdorf

Die Wirtschaft boomt. Da lässt es sich für Banken leicht verschmerzen, dass die Zinsen auf einem historisch niedrigen Niveau vor sich hindümpeln. Kredite und die damit erzielten Zinserträge sind einmal mehr die Hauptertragsquelle für die Stadtsparkasse Burgdorf, die für das Geschäftsjahr 2017 einen Bilanzgewinn von 400.000 Euro ausweist.

Das Zauberwort für das kleine Bankhaus, bei dem Bürgermeister Alfred Baxmann (SPD) von Amts wegen dem Aufsicht führenden Verwaltungsrat vorsteht und somit ganz nah dran ist an den beiden Vorständen Heiko Nebel und Thomas Lüer, lautet Kundenkredite. Auf diesem Geschäftsfeld entschied sich denn auch 2017 wieder einmal der Erfolg des Instituts, der besser ausfiel als erwartet worden war.

Die Stadtsparkasse konnte den Gesamtbestand ihres Kundenkreditgeschäfts nämlich stärker als prognostiziert um 8,3 Millionen Euro auf summa summarum 226,5 Millionen Euro steigern. Darin enthalten sind erworbene Schuldscheine von Unternehmen und öffentlichen Haushalten in Höhe von 1,5 Millionen Euro. Die Kreditvergaben des nicht allein gewinn-, sondern auch gemeinwohlorientierten Geldhauses an Privatiers erhöhte sich vergangenes Jahr um 1,3 Millionen Euro; das entspricht einem Plus von 1,3 Prozentpunkten. Der Kredithunger von Unternehmen und Selbstständigen wuchs um 7,1 Millionen Euro (plus 6,8 Prozentpunkte). Gewerbliche Kunden standen unterm Strich mit 110 Millionen Euro in der Kreide, Privatkunden mit 104,1 Millionen Euro. Der mit 10,3 Millionen Euro ausgewiesene Zinsüberschuss ist weiterhin „die bedeutendste Ertragsquelle unseres Geschäfts“, heißt es dazu im jetzt vorliegenden Geschäftsbericht.

Aus Provisionen erwirtschaftete die Bank 2,6 Millionen Euro Ertrag. Beim Verwaltungsaufwand konnte sie zwar ihre Sachkosten (2,8 Mio. Euro) um eine halbe Million Euro reduzieren. Die Personalkosten aber stiegen auf 5,9 Millionen Euro leicht an, weil die Stadtsparkasse eigenen Angaben zufolge Rückstellungen bildete. Eigentlich hätten die Personalkosten sinken müssen. Denn die Stadtsparkasse reduzierte das Personal um sieben Stellen. Sie beschäftigt jetzt noch 89 Menschen, davon 50 in Vollzeit, 28 in Teilzeit sowie vier Auszubildende.

Nach Darstellung des Vorstands, der die Geschäftsentwicklung „erfreulich“ nennt und die wirtschaftliche Lage immerhin noch als „zufriedenstellend“ bezeichnet, sei die Vermögenslage der Bank geordnet. Stolz ist der Vorstand, der auf eine Sicherheitsrücklage von mittlerweile 26,6 Millionen Euro verweisen kann, auf das soziale Engagement des Hauses. Die Stadtsparkasse unterstützt mit Spenden und Sponsoringaktivitäten soziale Einrichtungen sowie Kulturinitiativen und Sportvereine in der Stadt.

Von Joachim Dege

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