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Region Burgdorf Nachrichten Burgdorf ist ein sicheres Pflaster
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00:17 08.12.2017
Der Polizist Uwe Bollbach zeigt ein Handtaschenalarmgerät. Quelle: Joachim Dege
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Burgdorf

 Uwe Bollbach, Präventionsbeauftragter der Polizei, ist stets zur Stelle, wenn Bürger etwas darüber erfahren wollen, wie sie sich vor Kriminalität schützen können. Am Montag referierte er vor Mitgliedern des Vereins Leben mit Alltags-Einschränkungen in der Seniorenbegegnungsstätte Herbstfreuden über die Sicherheit im öffentlichen Raum.

Im Advent, wenn auf Weihnachtsmärkten und in vollen Geschäften ordentlich Gedränge herrscht, haben Trickdiebe Hochkunjunktur. Doch wie soll man sich schützen vor dem schnellen Griff in die Tasche? Was kann man tun bei Verlust des Handys? Wie bewegt man sich sicher, wenn man auf Bus und Bahn angewiesen ist oder einen langen Heimweg zu Fuß vor sich hat? Und sollte man sich vorsorglich bewaffnen? Und wie soll es der Bürger mit der Zivilcourage halten – helfen oder verduften? Fragen wie diese brauchte erst gar niemand zu stellen. Bollbach hatte alle Antworten im Gepäck.

Die wichtigste Aussage schickte er seinen Antworten voraus: Burgdorf sei nach wie vor ein sicheres Pflaster. Wer dennoch in eine Notsituation gerate, sei gut beraten, sich umgehend an die Polizei zu wenden über den Notruf 110. Auch die Sperrnotrufnummer 116116 möge man sich einprägen für Fälle, in denen es gilt, EC-Karte, Kreditkarte oder Handy-Sim-Karte sperren zu lassen und größeren materiellen Schaden abzuwenden.

Einen ganzen Bauchladen an Tipps, wie sich Notsituationen vermeiden lassen, hatte Bollbach auch noch dabei: So empfahl er, bei Grenzüberschreitungen den Tätern laut und bestimmt eine Ansage zu machen, sich grundsätzlich eher in Gruppen und an hellen Plätzen aufzuhalten, auf dem Heimweg nach einer Abendveranstaltung dunkle Ecken zu meiden und eher den Umweg über eine beleuchtete Strecke in Kauf zu nehmen. Der Selbstbewaffnung mit Pfefferspray und Schreckschusspistole erteilte er Polizist eine klare Absage. Das Spray entfalte keine Wirkung, wenn ein Täter im Kampf unter Adrenalin stehe. Und eine Pistole könne noch viel gefährlichere Situationen heraufbeschwören. Auch Selbstverteidigung bringe wenig, wenn man diese nicht ständig trainiere. Flucht sei noch stets die bessere Alternative.

Von Joachim Dege

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