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Nachrichten Ortsrat kämpft zwei Jahre für  Verkehrsspiegel
Region Burgdorf Nachrichten Ortsrat kämpft zwei Jahre für  Verkehrsspiegel
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00:15 30.12.2017
Der neue Verkehrsspiegel an der Querungshilfe am Ortseingang bietet einen weiten Blick in die Ortsmitte und erhöht damit die Sicherheit für alle, die die Straße hier queren wollen. Darüber freuen sich die Ortsratsmitglieder Cord Reißer, Heinrich Bührke und Mario Gawlik, der seine Frau und seine Tochter mitgebracht hat. Quelle: Anette Wulf-Dettmer
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Schillerslage

 Der Ortsrat Schillerlage hat zwei Jahre für einen Verkehrsspiegel am Ortseingang aus Richtung Burgdorf gekämpft. Jetzt steht er und bietet beim Überqueren der Sprengelstraße einen guten Überblick. „Es ist schon toll, wie weit man mit Spiegel in den Ort hineinschauen kann“, sagt Ortsratsherr Mario Gawlik. Bis zu etwa 100 Meter Entfernung können alle, die die im Frühjahr 2015 angelegte Querungshilfe am Ortseingang nutzen, jetzt herannahende Fahrzeuge sehen. Ohne Spiegel sind aus dem Ort kommende Autos und Lastwagen wegen der Kurve erst etwa 20 Meter vor dem Übergang für die Radfahrer und Fußgänger zu erkennen.

Radler aus Richtung Burgdorf müssen die Sprengelstraße an dieser Stelle überqueren, weil der Radweg dort endet und auf der gegenüberliegenden Straßenseite als Radfahrstreifen weitergeführt wird. „Vor allem Kinder haben nicht nicht so ein Gespür dafür, wie weit ein Auto entfernt ist und ob es beschleunigt“, erklärt Ortsbürgermeister Cord Reißer, warum der Ortsrat sich so für den Spiegel stark gemacht hat. Und tatsächlich: Zahlreiche Fahrer beschleunigen ihre Wagen an dieser Stelle, denn die  Bebaunng weicht zurück und das Ortsausgangsschild ist in Sicht.

Den Spiegel hat ein Schillerslager Ortsratsmitglied gespendet, aufgestellt hat ihn der städtische Bauhof. Die Stadt hatte einen Verkehrsspiegel an dieser Stelle abgelehnt mit dem Hinweis, dass das Verkehrsaufkommen dies nicht rechtfertige. Diese Auffassung teilt der Schillerslager Ortsrat nicht. Denn: „Die Umgehungsstraße hat für Schillerslage keine Entlastung gebracht, es ist eher schlimmer geworden“, sagt Ortsratsmitglied Heiner Bührke. Nach wie vor werde die Ortsdurchfahrt als Abkürzung zwischen der B3 und der B188 genutzt. 

Von Anette Wulf-Dettmer

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