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Region Burgdorf Nachrichten Jugendfeuerwehr segelt zum 25. Geburtstag
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12:44 11.07.2018
Eine Woche lang haben zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen mit einem Boot das Wattenmeer erkundet. Quelle: Andreas Maschigefski
Ramlingen-Ehlershausen

Mit einer besonderem Geschenk feiert sich die Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen zu ihrem 25. Geburtstag: Zehn der 13 Mitglieder fuhren jetzt für eine Woche auf dem Segelboot Lotus durchs Wattenmeer. Dabei hat das Geschenk durchaus einen ernsten Hintergrund, wie Jugendwart Andreas Maschigefski sagt: „Weil die Kinder und Jugendlichen unterschiedliche Schulen besuchen, sehen sie sich eigentlich nur einmal in der Woche. Und das reicht für eine Gemeinschaft nicht aus.“ Diese zu formen – war ein Ziel der Tour. Ein weiteres lautete, zusammen viel Spaß zu haben. Beide Ziele, bilanziert der Feuerwehrmann humorvoll, seien mehr als erfüllt worden.

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Eine Woche lang haben zehn Mitglieder der Jugendfeuerwehr Ramlingen-Ehlershausen mit einem Boot das Wattenmeer erkundet. Quelle: Andreas Maschigefski

eit mehr als 18 Monaten liefen die Vorbereitungen für die Segeltour, an der neben den Nachwuchskräften auch sieben Betreuer teilnahmen. Für die Finanzierung hatte Maschigefski unter anderem Sponsoren gesucht, außerdem sparte die Jugendfeuerwehr eisern für den Trip. In Harlingen trafen die Ramlinger und Ehlershausener auf dem Plattbodenschiff den Skipper und einen Matrosen, mit denen sie als erste Station die westfriesische Insel Vlieland ansteuerten. Von dort ging es nach Terschelling, wo der Skipper eine Sandbank ansteuerte und das Boot trocken fallen ließ. Aus Sicht der Kinder ein absolutes Highlight: „Erst konnten wir vom Schiff klettern und noch baden und rund um das Schiff schwimmen“, erzählt der zehnjährige Leon. Bei warmem Wasser, wie er hinzufügt. Dann sei das Wasser immer weniger geworden und schließlich habe die Lotus auf dem Watt gelegen.

Weil den Teilnehmern das Trockenfallen so viel Spaß gemacht hatte, wiederholte der Skipper das noch einmal. „Weit draußen im Meer vor Texel“, sagt Maschigefski und berichtet von winzigen gefangenen Krebsen, der Suche nach Wattwürmern oder Muscheln. Landgänge auf Terschelling und Texel rundeten das Programm ab.

Die vielen Ausflüge gefielen auch der 15-jährigen Lara, die erstmals an einer solchen Freizeit teilnahm. „Das hat alles die Gruppe gestärkt“, sagt sie und schwärmt vom Baden im Meer und Touren auf die Inseln. „Ich habe in der Woche die anderen viel besser kennen gelernt“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie nicht erwartet habe, wie gut alles von Anfang an lief. „Das hat alles super funktioniert“, betont auch Ina. Zu ihren festen Aufgaben gehörte unter anderem, das Vorsegel zu setzen oder einzuholen. Probleme habe sie damit nicht gehabt, obwohl das Segeln für sie eine Premiere gewesen sei. Dass sie als Crewmitglied mit immer anderen Mitstreitern bestimmte Aufgaben an Bord habe erledigen müssen, sei eine gute Erfahrung gewesen.

Darin sieht Maschigefski einen pädagogischen Wert: „Die Kinder und Jugendlichen sollten selbst aktiv und nicht bedient werden.“ Mehr noch: Damit sie eine solche Reise nicht als selbstverständlich ansähen, hätten alle eine Karte als Dankeschön an jeden Sponsoren geschickt. Eine Wiederholung kann sich der Jugendwart durchaus vorstellen – vielleicht in zwei oder drei Jahren.

Von Antje Bismark

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