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00:17 09.12.2017
Aue Süd nennt der Projektentwickler und Investor Acribo GmbH sein Bauvorhaben am Ostlandring. Quelle: ASP Architekten Schneider Meyer Partner
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 25 bis 30 Millionen Euro will der Projektentwickler und Investor Acribo in ein neues Wohn-, Handels- und Dienstleistungsquartier am Ostlandring investieren. Dazu will das Unternehmen seine 32.500 Quadratmeter große Fläche zwischen Duderstädter Weg und Lidl an der Uetzer Straße komplett überplanen und keinen Stein auf dem anderen lassen.

Thorsten Kröger ist Geschäftsführer der Acribo GmbH. Auf dem ehemaligen Hoffmann-Areal muss das Autohaus Stern-Partner zugunsten von Handelsflächen weichen. Quelle: Joachim Dege

Acribo-Geschäftsführer Thorsten Kröger und sein Architekt Wolfgang Schneider aus Hannover stellten das im Vorfeld mit der städtischen Baubehörde abgestimmte „Wohn- und Lebensquartier Aue Süd“ jetzt im Bauausschuss des Rates vor. Bürgermeister Alfred Baxmann und Bauamtsleiter Andreas Fischer outeten sich sogleich als Befürworter des Projekts und betonten die Chancen, die es aus ihrer Sicht für die Stadt bietet. „Ich bitte Sie, Aue Süd konstruktiv zu unterstützen und noch besser zu machen“, appellierte Baxmann an die Baupolitiker.

Acribo hat zuletzt von Dieter Hoffmann dessen 8600 Quadratmeter großes Areal am Ostlandring 4 neben Lidl aufgekauft. Dort steht noch das Autohaus SternPartner, das weichen muss. Das ehemalige Hoffmann-Areal sowie angrenzende Flächen mit einer leerstehenden Reithalle und der im nächsten Jahr vom BMW-Autohaus B&K geräumten Gebrauchtwagenhalle will Acribo freiräumen lassen. Dort sollen dann 5000 Quadratmeter Verkaufsfläche für den Handel entstehen. Nach Krögers Darstellung wollten Aldi, Deichmann, Dänisches Bettenlager, Takko und alle anderen ansässigen Einzelhandelsbetriebe in den Norden des Geländes umziehen und sich marktgerecht vergrößern. Zum Ostlandring hin würden ausreichend Parkplätze, Fahrradstellplätze sowie eine E-Tankstelle errichet. Auch die Ansiedlung eines Car-Sharing-Anbieters sei geplant.

Die Acribo GmbH will für den am Ostlandring bereits ansässigen Einzelhandel zeitgemäße Handelsflächen schaffen. Quelle: Joachim Dege

Sobald der Umzug des Einzelhandels vollzogen sei, will Acribo Stufe zwei zünden. Dann sollen an der Ecke Duderstädter Weg/Ostlandring mehrgeschossige Gebäude mit unterschiedlich großen Wohnungen sowie Gewerbeflächen im Erdgeschoss errrichtet werden. Ein Dienstleistungsgebäude für Therapeuten, Arzpraxen, Apotheke und Tagespflegeeinrichtung soll den Komplex ergänzen. Erst im dritten Schritt verlässt die Firma Kunstoff Ott das ehemalige HPS-Areal am Duderstädter Weg. An seiner Stelle plant Acribo das Seequartier mit viergeschossigen Wohngebäuden und einer Kindertagesstätte.

Die Kunstofffirma Ott wird bis 2021 seinen Betrieb verlagern. An seiner Stelle will Acribo Wohnbauten und eine Kita errichten. Quelle: Joachim Dege

Am Ende sollen auf dem gesamten Areal 4100 Quadratmeter Wohnfläche, verteilt auf bis zu 70 Wohnungen, enstehen. Sollte die Politik grünes Licht geben und die Stadt nächstes Jahr die Bauleitplanung anschieben, will Acribo bereits 2019 die Bagger anrollen lassen und sein Vorhaben binnen fünf Jahren realisieren. 

Von Joachim Dege

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