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Region Burgdorf Nachrichten Hundekot sorgt in Schillerslage für Ärger
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17:20 30.07.2018
Schwarze Plastiktüten mit Hundekot schmeißen Hundehalter in Schillerslage rücksichtslos an den Straßenrand und in die Feldmark. Quelle: Dege
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Schillerslage

Das Schillerslager Motto „Ein Dorf lebt Gemeinschaft“ scheint auf den Hund zu kommen. Schuld daran ist Hundekot in schwarzen Plastikbeuteln, den unbekannte Hundehalter rücksichtslos am Straßenrand entsorgen. Der Hufbeschlagschmied Wolfgang Heldt, Ehemann der früheren Ortsbürgermeisterin Gabriele Heldt, ist darüber wütend.

Heldt berichtet, dass Kottüten auch schon in den Vorgärten von Anwohnern gelandet seien. „Da muss man sich fragen, wie viel Verstand und Verantwortung bei diesen Menschen vorhanden ist“, ärgert sich Heldt, der das nicht länger tatenlos hinnehmen will.

Jürgen Klussmann, der an der Straße Rapsfeld seinen Reiterhof betreibt, bestätigt die Wahrnehmungen Heldts. Damit die Reiter auf seinem Hof die Hinterlassenschaften ihrer Huftiere beim Ausritt in die nahe Feldmark nicht auf der Straße liegen lassen müssen, sondern einsammeln und entsorgen können, hat Klussmann drei Plastikkübel mitsamt Schaufeln an verschiedenen Stellen am Straßenrand aufgestellt, in der die Pferdeäpfel landen. So bleibt die Straße sauber. Just dort aber schmeißen die Hundebesitzer auch ihre Kottüten hinein – oder daneben. Und zwar massenhaft.

„Das ist leider nicht neu“, sagt Klussmann. Und wenn die Tüten nicht dort landen, dann in der Feldmark, berichtet der Pferdewirt. Laut Heldt seien die Sünder Dorfbewohner aus dem angrenzenden Wohngebiet, die frei nach dem Motto handelten „Mein Garten ist schön sauber. Aber da kann ich es hinschmeißen.“ Klussmann beklagt eine zunehmende Verwahrlosung des Dorfes und der Landschaft infolge solch’ ordnungswidriger Entsorgungsmoral. An den Feldwegen entlang der Straßen nach Oldhorst und nach Engensen fänden sich immer wieder auch Bauschutt und Gartenabfälle. Einmal im Jahr rücke die Freiwillige Feuerwehr aus und sammle alles ein.

Von Joachim Dege

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