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Die Verwaltung hofft, den Anbau bis März 2018 fertigstellen zu können - ein Jahr später als geplant.

Die Verwaltung hofft, den Anbau bis März 2018 fertigstellen zu können - ein Jahr später als geplant.
© Bismark

Burgdorf

Grundschul-Anbau verzögert sich um ein Jahr

Um ein Jahr verzögert sich die Fertigstellung eines Anbaus an der Astrid-Lindgren-Grundschule: Der Grund sind zum einen zu hohe und fehlende Angebote sowie die Trennung von der Zimmerei-Firma.

Burgdorf.  Auf dem Schulhof der Astrid-Lindgren-Grundschule befindet sich seit Monaten eine Baustelle – und nach jetzigem Stand der Dinge müssen die Erst- bis Viertklässler sowie ihre Lehrer auch in den nächsten Wochen noch damit leben. Denn die Fertigstellung des Anbaus, in den die Offene Ganztagsgrundschule einziehen soll, verzögert sich bis voraussichtlich März 2018. Damit enden die Bauarbeiten ein Jahr später als ursprünglich geplant.

Das Budget für Planung und Bau beträgt nach Aussage von Engelbert Rother, Projekt-Sachbearbeiter im Rathaus, insgesamt 400.000 Euro. Etwa drei Viertel entfallen auf die reinen Baukosten. Bei der ersten Ausschreibung hätten die Angebote der Firmen das Budget so deutlich überschritten, dass die Stadt bei den Kosten habe nachbessern müssen – unter anderem gebe es Änderungen bei den verwendeten Materialien. Anschließend habe die Verwaltung die Arbeiten für die insgesamt zwölf beteiligten Gewerke noch einmal neu ausschreiben müssen, sagt Rother und fügt hinzu, dieses Zeitfenster könne die Kommune wegen der öffentlichen Ausschreibung nicht reduzieren.

An der zweiten Ausschreibung beteiligten sich weniger Firmen als erwartet: „Die Auftragsbücher der Unternehmen sind im Baubereich gut gefüllt“, sagt der Projekt-Sachbearbeiter aus Erfahrung. Während der Arbeiten wiederum habe sich die Stadt von der Zimmerei-Firma getrennt, so dass das Unternehmen mit dem zweiten Angebot zum Zuge gekommen sei. Inzwischen sei das Aufmaß erledigt, der Fensterbauer und der Dachdecker am Werk. „Der Anbau ist nun weitgehend trocken“, sagt Rother. Damit könnten in den nächsten Wochen die Firmen für Estrich und Trockenbau beginnen. Vor Februar/März, schätzt er, können die Grundschüler den Raum nicht nutzen.

Bis dahin nutzen die Jungen und Mädchen weiterhin die Pausenhalle für die Offene Ganztagsschule, wie Konrektor Inga Meyer sagt. Dort aber verlegt eine Fachfirma zurzeit neue Elektroleitungen, so dass ganze Deckenbereiche abgedeckt seien. 

Von Antje Bismark


Burgdorf ist ...

  • ... eine Stadt im Osten der Region Hannover mit neun Ortsteilen und rund 30.000 Einwohnern.
  • ... bekannt für Spargelanbau und  Hannoveraner-Zucht.
  • ... die Heimat des Handball-Bundesligisten TSV Hannover-Burgdorf.
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