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Nachrichten Burgdorf: Feuer im ältesten Haus der Stadt
Region Burgdorf Nachrichten Burgdorf: Feuer im ältesten Haus der Stadt
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00:21 13.05.2018
Feuerwehrleute löschen in der Nacht zum Himmelfahrtstag ein Feuer im ältesten Fachwerkhaus der Stadt an der Kleinen Bahnhofstraße 9. Quelle: Feuerwehr
Burgdorf

 Im gerade erst von Grund auf sanierten, ältesten Haus der Stadt an der Kleinen Bahnhofstraße 9 hat es in der Nacht zum Himmelfahrtstag gebrannt. Feuerwehrleute hatten das Feuer allerdings schnell unter Kontrolle und konnten damit größeren Schaden abwenden.

Das Feuer brach gegen 2 Uhr aus. Zwei 18 und 21 Jahre alte Zeugen hatten in der Kleinen Bahnhofstraße Qualm wahrgenommen, der aus zwei eingeschlagenen Fenstern über der Eingangstür des 1648 errichteten Fachwerkgebäudes nach draußen drang, und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert. 

Die Polizei kann gegenwärtig noch keine Brandursache nennen. Die Fachleute der Kriminalpolizei hätten die Ermittlungen aufgenommen. Zu diesem Zweck ist das Haus versiegelt worden. Die Höhe des entstandenen Schadens gibt die Polizei mit 5000 Euro an. Nach Angaben der Feuerwehr, die von 2.28 Uhr bis 6.15 Uhr mit 21 Kräften im Einsatz war, könnte ein technischer Defekt das Feuer ausgelöst haben. Der Schaden halte sich auch deshalb in überschaubaren Grenzen, weil das in Renovierung befindliche Haus leer gewesen sei und dort ausschließlich Naturmaterialien verbaut worden seien, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Als Feuerwehrleute in Trupps zu jeweils zwei Atemschutzträgern in das Gebäude eindrangen, entdeckten sie den Brandherd an einem Stützbalken neben der Treppe zum Obergeschoss. Von dort hatte sich das Feuer mittlerweile bis in die Zwischendecke gefressen. Die Feuerwehr löschte den Balken, sägte zudem die Zwischendecke auf und holte das glimmende Naturdämmmaterial heraus. Damit war das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht. Die Gefahr eines Übergreifens auf Nachbargebäude war damit gebannt.

Weil zunächst nicht klar war, welche Funktion der brennende Balken hatte, zog Einsatzleiter Florian Bethmann das Technische Hilfswerk (THW) hinzu. Dessen Bausachverständiger gab Entwarnung: Die Statik des Hauses sei nicht beeinträchtigt. Hauseigentümer Hans-Georg Dehne, den die Polizei aus dem Bett geklingelt hatte, war inzwischen ebenfalls in die Kleine Bahnhofstraße geeilt. Er konnte den Rettern bestätigen, dass der Balken keine tragende Funktion hatte, sondern lediglich der Befestigung des Treppengeländers hatte dienen sollen. 

Von Joachim Dege

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