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Nachrichten Quempassingen füllt die St.-Pankratius-Kirche
Region Burgdorf Nachrichten Quempassingen füllt die St.-Pankratius-Kirche
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11:42 03.12.2017
Jugendliche tragen zu enem Adventskanon brennende Kerzen in die St.-Pankratius-Kirche. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
Burgdorf

 Als Publikumsmagnet hat sich wieder einmal das Quempassingen während des Burgdorfer Weihnachtsmarkts erwiesen. Schon während der Probe am Sonnabend füllte sich die St.-Pankratius-Kirche. Zu Beginn um 18 Uhr des Konzert waren dann fast alle Plätze im Mittelschiff, in beiden Seitenschiffe und auf der Empore besetzt.

Beim Quempassingen wirkten unter Leitung der Kantoren Tina Röber-Burzeya und Martin Burzeya alle Musikgruppen der St.-Pankraius-Gemeinde von den Spatzenchören bis zur Kantorei mit. Sie wechselten sich ab und sangen zeitweise gemeinsam. Durch diesen Wechselgesang entstand eine besondere Atmosphäre.  Besonders stimmungsvoll war es, als Kinder und die Jugendkantorei zu einem Adventskanon „Seht, die gute Zeit ist nah“ brennende Kerzen in die abgedunkelte Kirche trugen.

Auch die Besucher waren gefordert. Sie sangen nicht nur den Quempas, den gemeinsamen Kehrrein, mit, sondern auch bekannte Advents-  und Weihnachtslieder wie zum Beispiel „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ und „Tochter Zion“. Begleitet wurden sie dabei vom Posaunenchor und der Organistin Natalia Finkenstein.

Tina Röber-Burzeya sellt den neuen Schirmherrn der Singschule CampusMusik, Eckhart Altenmüller, vor. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller

Tina Röber-Burzeya stellte den neuen Schirmherr der Singschule CampusMusik der St.-Pankratius-Gemeinde vor: Professor Eckart Altenmüller, Direktor des Instituts für Musikphysiologie und Musikermedizin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. „Ich habe gern zugesagt, die Schirmherrschaft zu übernehmen“, begann Altenmüller seine kurze Rede. Singen und Musizieren gehöre zum Menschen. „Singen schafft Gemeinschaft“, sagte der Professor . Wer singe, könne seine Gefühle ausdrücken. Außerdem mache Singen glücklich, weil dabei Glückshormone freigesetzt würden.

  Im Programm war ursprünglich ein Punkt nicht vorgesehen: ein Geburtstagsständchen für die zwölfjährige Emma aus der Kinderkantorei. Trotz ihres Ehrentages hatte sie es sich nicht nehmen lassen, beim Quempassingen mitzumachen.

Von Friedrich-Wilhelm Schiller

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