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Region Burgdorf Nachrichten Burgdorf trifft sich an den Weihnachtsbuden
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15:12 03.12.2017
Die drei Jahre alte Irma rollt mit ihrer Mutter Bettina Rohloff in der Weihnachtsbäckerei des Johnny B. Keksteig aus. Quelle: Friedrich-Wilhelm Schiller
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Burgdorf

 Drei Tage locken Vereine und Verbände die Burgdorfer und ihre Gäste alljährlich auf den Weihnachtsmarkt rund um die St.-Pankratius-Kirche – und dieses Konzept hat sich auch an diesem Wochenende wieder bewährt, auch wenn der beliebte Markt am Sonntag unter dem nasskalten Wetter litt. Das merkten auch die vier Ausstellerinnen mit Kunsthandwerk in der Superintendentur. Dort präsentierte erstmals Susann Buhr ihre Kerzen, Ruth Schewe viel Handgefertigtes aus Holz und Textil sowie Gabriele Stuntebeck ihre Arbeiten aus Papier und Textil. Christa Heister bot von Taschen über Mützen bis hin zu Schlüsselanhänger an. „Es könnten noch mehr Besucher kommen“, sagte sie am Nachmittag.

Volles Haus herrschte hingegen am Sonnabend im Zelt des Johnny B. mit der Weihnachtbäckerei. In der rollte die dreijährige Irma mit ihrer Mutter Bettina Rohloff Keksteig aus. „Das wird lecker“, sagte das kleine Mädchen. „Die Kinder bekommen von uns Teig. Mit Formen können sie Herzen und andere Figuren ausstechen. Die backen wir dann direkt hier. Das dauert etwa fünf Minuten. Anschließend können sie die Plätzchen noch verzieren“, berichtete Mario Schwinghammer, ehrenamtlicher Mitarbeiter des Johnny B.

Gleich nebenan bot das Bündnis der Jesidischen Jugend jesidisches Feiertagsgebäck an. „Wir haben gerade Fastenzeit. Mit Süßgebäck brechen wir das Fasten“, erzählte Elik. Von dem Gebäck hätten viele Marktbesucher gleich eine ganze Tüte voll mit nach Hause genommen.

Waffeleisen hatten die Christlichen Pfadfinder an ihrem Stand aufgebaut. Beim Waffelbacken hatte am späten Sonnabendnachmittag der elfjährige Silas alle Hände voll  zu tun. „Gegen Abend steigt die Nachfrage“, stellte Lynn Klockow, Stammesführerin der Mädchen, fest. „Am vorigen Wochenende haben wir uns getroffen und ganz, ganz  viel für den Weihnachtsmarkt  gebastelt und gebacken“, ergänzte die Stammesführerin.

Etwas Besonderes für Musikliebhaber hatte der Förderverein der St.-Pankratius-Kirchengemeinde im Angebot: alte Orgelpfeifen. „Die verkaufen wir schon seit Jahren auf dem Weihachtsmarkt“,  sagte die Kirchenvorsteherin Renate Wrbitzky. Vereinsmitglied Ernst Schmidt, der früher Orgelbauer war, stelle die Pfeifen immer zur Verfügung. Reißenden Absatz fanden die Lebkuchenherzen der evangelischen Jugend der St.-Pankratius-Gemeinde. „Wir haben schon keine mehr“, berichtete berichtete Franziska am Sonnabend gegen 17 Uhr.

 

Von Friedrich-Wilhelm Schiller und Antje Bismark

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